Karlsfelder See Unfall mit Slackline

Dass man als Radfahrer am Karlsfelder See besonders aufpassen muss, hat ein 30-jähriger Münchner am Samstag unsanft zu spüren bekommen. Für Außenstehende mag es indes eher wie in einem Slapstickfilm gewirkt haben. Der 30-Jährige fuhr laut Polizei auf dem Radweg um den See, als ihm eine Gruppe Fußgänger den Weg versperrte. Sie hatten sich so breit gemacht, dass der Radler die Fußgänger wegklingeln oder auf den Rasen ausweichen musste, um an ihnen vorbeizukommen. Der Münchner entschied sich für die lautlose, "elegantere" Variante. Dumm nur, dass gerade dort eine 28-jährige Münchnerin ihre "Slackline" zwischen zwei Bäume gespannt hatte, um balancieren zu üben. Der Radler erkannte das Band zu spät. Sein Vorderrad blockierte jäh und er flog in hohem Boden vom Rad. Dabei zog er sich laut Polizei mehrere Schürfwunden zu. Ärztlich behandelt werden musste er nicht, schmerzhaft war der Sturz vermutlich schon. Ein Sachschaden entstand aber nicht.