Ein dramatischer Notruf erreichte am frühen Samstagabend die Wasserwacht am Karlsfelder See: Bei der Leitstelle war gegen 17.30 Uhr die Meldung eingegangen, am Westufer sei eine Person ertrunken. Dies stellte sich zum Glück als voreilig heraus, berichtet die Wasserwacht am Montag.
Als die Helfer mit dem Rettungsboot die Unfallstelle erreichten, lag der Verunglückte bereits halb am Ufer und war bewusstlos. Die Wasserwachtler versorgten mit Unterstützung einer zufällig anwesenden Ärztin den Schwimmer. Durch den Einsatz eines mobilen Defibrillators konnten die Helfer den Schwimmer wiederbeleben, der etwa 40-jährige Mann erlangte noch während der Versorgung wieder das Bewusstsein. Zur weiteren Beobachtung und Untersuchung wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Angabe seiner Bekannten war der Mann in einer Gruppe im Wasser und wollte untertauchen, dabei verlor er aus unbekannten Gründen das Bewusstsein und tauchte nicht mehr auf. Seine Begleiter erkannten die Lage schnell, konnten ihren Freund in geringer Tiefe zu fassen bekommen und an Land bringen. „Ihrem schnellen Handeln, dem sofort abgesetzten Notruf und dem Team der Wasserrettungsstation Karlsfeld verdankt der Mann wohl sein Überleben“, heißt es weiter im Bericht.


