Fußgänger können die Unterführung an der Kreuzung Münchner Straße und Gartenstraße von Dienstag, 15. September, an nicht mehr nutzen. Die Gemeinde schließt sie, weil die Kreuzung im kommenden Jahr umgebaut wird. Dazu stehen nun umfangreiche Vorarbeiten an. So wird etwa der Baugrund untersucht. Außerdem werden Leitungen und andere Bauwerke erfasst. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die weitere Planung dienen, teilt die Gemeinde mit.
Bisher endet die Gartenstraße an der Münchner Straße. Künftig soll sie bis zum neuen Ludl-Quartier auf der westlichen Seite der Münchner Straße verlängert werden. Deshalb wird aus der Einmündung eine Kreuzung mit vier Straßen. Ampeln sollen hier künftig den Verkehr regeln. Dabei werden auch die Fahr- und Fußgängerwege neu geordnet. Ziel ist laut Gemeinde eine sichere und übersichtliche Verkehrsführung.
Viele nehmen schon jetzt lieber den Weg über die Ampel.
Die Unterführung ermöglicht es bisher, die stark befahrene, vierspurige Münchner Straße ohne Wartezeit zu queren. Allerdings meiden viele Fußgänger die häufig verschmutzte und schlecht beleuchtete Unterführung. Wegen der Treppen ist sie für Menschen im Rollstuhl nicht zugänglich und für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen nur schwer nutzbar. Viele nehmen deshalb schon jetzt lieber den Weg über die Ampel.
Weil die Unterführung unmittelbar im Bereich der geplanten Bauarbeiten liegt, muss sie bereits während der vorbereitenden Arbeiten geschlossen werden. Eine neue Ampelquerung auf der Straße soll sie künftig ersetzen. Unabhängig vom Umbau wäre die Unterführung schwer zu erhalten: Wegen der fehlenden Barrierefreiheit entspricht sie nicht mehr den geltenden Anforderungen. Außerdem würde der westliche Aufgang mitten in der neuen Straße zum Ludl-Gelände liegen.
Die Arbeiten sollen laut Gemeinde in mehreren Abschnitten erfolgen. Während der Bauzeit sei mit Einschränkungen und wechselnden Verkehrsführungen zu rechnen. Über konkrete Sperrungen und Umleitungen will die Gemeinde rechtzeitig informieren.

