Größer als zunächst erwartet war ein Brand im Karlsfelder Gewerbegebiet, zu dem die Feuerwehr am frühen Montagnachmittag gerufen wurde. Ursprünglich war den Rettern um 12.28 Uhr eine brennende Gartenhütte gemeldet worden, schreibt die Karlsfelder Feuerwehr in ihrem Bericht. Doch die weithin sichtbare Rauchsäule zeigte den Einsatzkräften bereits auf der Anfahrt, „dass die Lage deutlich umfangreicher war“.
Auf der Rückseite einer Lagerhalle in der Ottostraße brannte ein Verschlag, in dem verschiedene Gegenstände gelagert waren. Durch die Intensität des Feuers habe die Gefahr bestanden, dass dieses auf die Halle übergreifen könnte, berichtet die Feuerwehr. Um dies zu verhindern, musste die Fassade der Halle gekühlt und gleichzeitig das Feuer direkt bekämpft werden.

Außerdem wurden die Feuerwehr Dachau sowie die Werkfeuerwehr MTU/MAN und die Feuerwehr Badersfeld zur Unterstützung nachalarmiert. „Die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehren verlief wie gewohnt reibungslos und professionell“, lobt Thomas Theil, Pressesprecher der Karlsfelder Feuerwehr.
Nach rund einer Stunde war das Feuer gelöscht, die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des betroffenen Bereiches dauerten noch bis etwa 16 Uhr. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter fünf Atemschutztrupps. Verletzt wurde durch das Feuer niemand, zur Brandursache und zur Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen.

