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Internationales Match:Heiß umkämpfte Endspiele

Beim Amper-Cup in Haimhausen erleben die Zuschauer hochklassigen Tennissport

Bei der 22. Auflage des "Amper-Tennis-Cup" haben die Zuschauer wieder Spitzentennis gesehen. Das Turnier fand wie immer auf der Anlage des SV Haimhausen statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren war das Teilnehmerfeld hochklassig besetzt. Bei den Herren hatten sich 64 Teilnehmer gemeldet, bei den Damen 22, darunter drei aus den Top 100 der deutschen Rangliste. Internationale Atmosphäre verbreiteten die Spielerinnen und Spieler aus Indien, Argentinien, Frankreich, der Schweiz, Tschechien, Umgarn, Rumänien und Russland.

In allen Halbfinals setzten sich die Sieger deutlich durch. Die Endspiele waren mit je drei Sätzen dagegen heiß umkämpft. Die zahlreichen Zuschauer, darunter Landrat Stefan Löwl, Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath, Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier und seine Stellvertreterin Claudia Kops erlebten dabei hochklassigen Tennissport.

Bei den Herren standen sich mit dem 34-jährigen Sebastian Schiessl vom TC Rot-Weiß Straubing und dem 24-jährigen Inder Rakshit Rishi, der für den TC Dillingen spielt, sportlich gesehen zwei Generationen von Spielern gegenüber. Es entwickelte sich ein physisch anstrengendes Spiel mit langen Rallyes, bei dem sich letztendlich die Routine durchsetzte. Nach rund zweieinhalb Stunden gewann Schiessl mit 6:3, 1:6, 6:3.

Noch spannender ging es bei den Damen zu. Es standen sich die topgesetzte Laura-Ioana Andrei vom TC Aschheim und Isabella Pfennig vom TC Großhesselohe gegenüber. Nachdem Pfennig bereits 5:2 und 40:0 im dritten Satz geführt hatte, fiel die Entscheidung erst im Tie-Break. Dabei ließ sich Pfennig von den verpassten Chancen nicht entmutigen und gewann schließlich denkbar knapp mit 9:7.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Abteilungsleiter Johannes Frühauf insbesondere beim Organisationsteam um Turnierchef Gert Schröter, den vielen Helfern und dem Hauptsponsor. Auch die Spielerinnen und Spieler lobten die reibungslose Organisation und die Atmosphäre des Turniers. Auch im nächsten Jahr werden sich die Zuschauer auf ein hochklassiges Teilnehmerfeld freuen können.

© SZ vom 18.07.2018 / SZ
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