Mit einer Wanderausstellung "Minijob? Da geht noch mehr!" informiert die Bundesagentur für Arbeit Interessierte über die rechtliche Situation im Minijob. Gleichzeitig erfahren Betroffene mehr über die tatsächlichen Kosten dieser Beschäftigungsform für Unternehmen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. März in der Agentur für Arbeit in Dachau in der Münchner Straße 61a. Geöffnet ist sie Montag bis Freitag von acht bis 12.30 Uhr sowie am Donnerstag auch von 14 bis 17 Uhr.
"Obwohl in der Region in vielen Bereichen immer mehr Fachkräfte gesucht werden, steigt die Zahl der Menschen, die in Minijobs arbeiten", heißt es in der Mitteilung der Arbeitsagentur. "Wer einen Minijob ausübt, verdient maximal 450 Euro im Monat, ist nicht eigenständig krankenversichert und hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, oft auch nicht auf Rente." Zusätzlich nähmen Minijobber weitere Nachteile in Kauf. Denn: Viele Arbeitgeber und Beschäftigte wüssten nicht, dass Minijobber die gleichen Rechte - beispielsweise den Anspruch auf Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und geregelte Arbeitszeiten haben. Zwei Drittel aller Minijob-Beschäftigten sind Frauen.
Die Ausstellung informiert über alle Vor- und Nachteile, die Minijobber und Arbeitgeber betreffen. Denn auch für Unternehmen hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zunehmend Vorteile im Vergleich zum Minijob.