Ein fetter Kabelstrang liegt in der Hand. Dicker als jedes Stromkabel Zuhause. Die Bauleiter Claus Pfaffenberger und Bernd Igelbüscher der Bayernwerk Netz zeigen in einem Container im beschaulichen Arnbach, mit welchen Kalibern sie arbeiten. Der Querschnitt eines Kabels beträgt ganze elf Zentimeter. Im Kern liegt der elektrische Leiter aus Aluminium. Umgeben wird dieser von kreisförmigen Schichten, die den elektrischen Leiter isolieren. Dazu kommt eine Kupferummantelung, die das elektrische Feld steuert und Fehlströme ableitet. Die Spannung wird bei 110 Kilovolt liegen. Im Vergleich zur Stromspannung von 230 Volt daheim ist das einige Dimensionen größer.
NetzausbauEine „Bundesstraße“ für Solarstrom
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Die Bayernwerk Netz arbeitet auf Hochtouren an ihrem größten Ausbauprojekt in Bayern. Zwischen Oberbachern und Kleinschwabhausen entsteht eine 110 Kilovolt-Leitung unter der Erde. Ein Besuch auf der Baustelle.
Von Lukas Plaschke, Schwabhausen
