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Haimhausen:BIS kann bauen

"Wenn die Finanzierung steht, dann kann die Bavarian International School (BIS) jetzt loslegen." Mit diesen Worten kommentierte Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates zur zweiten Änderung des Bebauungsplans nach der Behandlung der Stellungnahmen durch die Träger öffentlicher Belange. Damit steht dem Bau des "Steam-Buildings" auf dem Campus der BIS nichts mehr im Wege. Das Gebäude wird an der Stelle der alten Turnhalle errichtet. In einem Anbau soll die neue Energiezentrale der BIS untergebracht werden. Das dreigeschossige Bau wird später die Container überflüssig machen, in denen die Schüler seit 2011 unterrichtet werden. Laut Aussagen von Business Direktor Marco Dahl bei der Vorstellung der Pläne im Frühjahr im Gemeinderat, ist mit dem Bau ein Investitionsvolumen in Höhe von 25 Millionen Euro verbunden. Das Management der BIS geht davon aus, dass mit der Maßnahme gegen Ende des Jahres begonnen werden könne, "wenn die Finanzierung steht". Im Jahr 2022 soll das Gebäude nutzbar sein - wenn alles nach Plan verläuft.

Das neue Technologiezentrum soll vor allem der Neuorganisation von Unterrichtsabläufen und Inhalten dienen. Im "Steam-Center" werden die Bereiche "Science, Technologie, Engineering, Art und Mathematics" zusammengefasst. Fremdsprachen wie Spanisch und Französisch werden künftig im Schloss unterrichtet, während der Bereich Englisch in das "Middle Building" der BIS umziehen wird. An der Haimhausener BIS werden entsprechend der gemeindlichen Rahmenvorgaben rund 900 Schüler unterrichtet.

Die BIS hat im Schuljahr 2015/2016 zudem in München-Schwabing einen Filialbetrieb eröffnet. Im Zusammenhang mit dem Neubau soll auch ein neues Energieversorungskonzept realisiert werden mit einer zentralen Energieversorgung durch regenerative Energien. Mit dem Bau der neuen Heizzentrale soll auch das Konzept einer ökologischen Schule verwirklicht werden. Dies wolle man auch "für die Schüler sichtbar machen", hieß es.