bedeckt München 24°

Grundschule Vierkirchen:Lernen mit neuen Hilfsmitteln

Digitalisierung der Bildungseinrichtung schreitet voran

Die Grundschule Vierkirchen ist eine der Einrichtungen, die von einem Förderprogramm der Staatsregierung profitieren und ihre Klassenzimmer digital ausbauen können. Nachdem bereits vor einigen Jahren in jedem Klassenzimmer ein Beamer und eine Dokumentenkamera installiert wurden, haben nun die Lehrer Tablets bekommen. Zudem haben die Schüler einen halben Klassensatz an Tablet-PCs erhalten. Die Dokumentenkamera ersetzt den Overheadprojektor und erlaubt der Lehrkraft, Inhalte aus dem Buch oder Heft zu zeigen. "Damit spart man sich nicht nur eine Unmenge an Kopien auf Plastikfolien, sondern kann auch spontaner Inhalte an die Wand projizieren, wenn es sich aus dem Unterrichtsverlauf ergibt", erklärt Bettina Margreiter, Medienverantwortliche an der Grundschule. Nun ergänzen Tabletcomputer den Unterricht: "Bilder, Videos, eine 3D-Animation oder eine Power-Point-Präsentation lassen Lerninhalte plastischer auf die Kinder wirken als ein Arbeitsblatt", so Margreiter. Eine spezielle Software beschränkt die Schüler auf vom Lehrer freigegebene Apps oder Internetseiten und stellt sicher, dass niemand außerhalb der Lerninhalte unterwegs ist.

Der Gemeinderat Vierkirchen hatte das Projekt bereits im November 2018 einstimmig verabschiedet. "Von den bewilligten Mitteln in Höhe von 14 500 Euro für das Tablet-Konzept bekommen wir 90 Prozent vom Freistaat gefördert", sagte Bürgermeister Harald Dirlenbach (SPD) bei der feierlichen Übergabe der Tablets an Rektorin Eva-Maria Schmid. Durch Programme wie dem "Digitalpakt Schule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung oder dem "Masterplan Bayern Digital II" der bayerischen Staatsregierung können Schulen ihre Räume zu digitalen Klassenzimmern umbauen. Im Zuge dessen wird die IT-Ausstattung verbessert und werden Lehrkräfte fortgebildet.