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Großfeuer in Goppertshofen:Lagerhalle brennt nieder

Zweiter Großbrand innerhalb von zwei Tagen: Nachdem am Donnerstag in Altomünster ein Kuhstall vollkommen ausbrannte, musste die Feuerwehr am Freitag ein Feuer in einer Lagerhalle in Hebertshausen löschen.

Auf rund eine halbe Million Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Freitagmorgen bei einem Großbrand im Hebertshausener Ortsteil Goppertshofen entstanden ist. Eine ehemalige landwirtschaftliche Halle, in der Metallwaren und Heimwerkerbedarf verkauft wurden, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Personen kamen nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern bei dem Großfeuer nicht zu Schaden.

Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit 125 Helfern aus - die Lagerhalle im Hebertshauser Ortsteil Goppertshofen brannte trotzdem vollständig nieder.

(Foto: www.joergensen.com)

Nur einen Tag, nachdem in Altomünster ein Kuhstall in Flammen aufgegangen war und hundert Tiere verbrannt waren, gab es für die Feuerwehren im Landkreis Dachau den nächsten Großeinsatz. Wie die Polizei mitteilte, hatten ein Anwohner und ein Spaziergänger am Freitag gegen 7.40 Uhr Rauch entdeckt, der aus dem Dach des Gebäudes in der Ortsmitte von Goppertshofen aufstieg, und Alarm geschlagen. Als die Polizei und die Feuerwehren aus Hebertshausen, Prittlbach, Ampermoching, Unterweilbach, Röhrmoos, Günding, Pellheim, Dachau und Karlsfeld am Brandort eintrafen, hatten sich die Flammen schon weiträumig ausgebreitet. Trotz des schnellen Eingreifens der 125 Einsatzkräfte brannte das etwa 20 mal 40 Meter große Gebäude vollständig aus. Nur Mauerreste blieben stehen. Auch ein angrenzender Schuppen wurde der Polizei zufolge durch den Brand beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und weitere Nachbargebäude konnten die Einsatzkräfte verhindern. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis zum Abend hin.

Laut Polizei befanden sich keine Personen in dem Gebäudetrakt, der vor allem als Verkaufs- und Büroraum genutzt wird. Den Schaden am Bauwerk und den darin gelagerten Waren schätzten die Ermittler auf rund 500000 Euro. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck haben die Ermittlungen aufgenommen. Es gibt keine Hinweise auf Brandstiftung, doch noch ist unklar, wodurch das Feuer ausgelöst wurde. Auch über die Brandursache in Altomünster in der Nacht zu Donnerstag tappen die Ermittler noch im Dunkeln. Das Ausmaß des Feuers sei so groß gewesen, dass sich die Spurensuche schwierig gestalte, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Es werde noch dauern, bis die Ursache gefunden sei.