SelbstbestimmungsgesetzEine Hürde weniger

Lesezeit: 6 Min.

Beim Dachauer Christopher Street Day 2024 wird auch auf die Rechte von Transmenschen aufmerksam gemacht. 
Beim Dachauer Christopher Street Day 2024 wird auch auf die Rechte von Transmenschen aufmerksam gemacht.  Niels P. Jørgensen

Seit Ende vergangenen Jahres ist das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Seitdem haben auch zahlreiche Menschen im Landkreis Dachau die Änderung ihres Geschlechtseintrags sowie ihres Vornamens beantragt. Fragt man Betroffene, dann ist es damit noch nicht getan.

Von Jacqueline Lang, Dachau

SZ bei Google bevorzugen

30 Euro. So viel kostet es, wenn man in einem der acht Standesämter im Landkreis Dachau seinen Geschlechtseintrag per Selbstauskunft ändern möchte. Weitere 30 Euro, um auch den Vornamen entsprechend zu ändern und noch einmal 12 Euro für eine neue Geburtsurkunde. Nur noch 72 Euro braucht es also neuerdings, damit die deutsche Bürokratie anerkennt, dass man sich als „männlich“, „weiblich“ oder „divers“ identifiziert oder dazu keine Angaben machen möchte - unabhängig davon, was einst bei der Geburt unter „Geschlecht“ eingetragen worden ist.

Zur SZ-Startseite

Glaube
:„Die Kirche soll ein sicherer Ort für queere Menschen werden“

Neuerdings kümmern sich in der Regenbogenpastoral der Erzdiözese München und Freising 17 Seelsorger auch um queere Menschen. Eine von ihnen ist die Dachauer Dekanatsreferentin Susanne Deininger. Ein Gespräch über eine Kirche, die sich langsam öffnet.

SZ PlusInterview von Jacqueline Lang

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: