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Frist für Container-Anlagen läuft ab:Haimhausen unter Zeitdruck

Gemeinde sucht nach Grundstück für Asylunterkunft

Die Gemeinde Haimhausen sucht nach einem Grundstück für eine Asylunterkunft. Seit viereinhalb Jahren leben Flüchtlinge in Containern an der Amperpettenbacher Straße. Doch die Genehmigung für die bestehenden Container, die nur zur Überbrückung gedacht waren, läuft zum 30. November 2022 aus. Eine Verlängerung ist aufgrund der Rechtslage nicht mehr möglich.

"Mehrfach haben wir in den letzten Sitzungen der gemeindlichen Gremien darüber gesprochen, dass wir vor der Herausforderung stehen, ein geeignetes Bauland für eine zukünftige Errichtung einer Asylunterkunft in Holzständerbauweise zu generieren", so Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU). Aufgrund der langen Vorlaufzeiten für die Bereitstellung des Grundstücks und Objektplanungen bis hin zur Realisierung des Projektes sei es dringend notwendig, zeitnah ein geeignetes Grundstück zu finden. "Sollten wir dies nicht schaffen, müsste eine Unterbringung in den vorhandenen gemeindlichen Wohnobjekten erfolgen."

Das neue Wohngebäude soll die Unterkunft am Ampercampus ersetzen. Die Wohnungen seien in erster Linie für anerkannte Flüchtlinge gedacht, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt keine Bleibe finden können. Als Vorbild für ein künftiges Gebäude dient der Gemeinde Haimhausen das Projekt in Karlsfeld an der Hochstraße.

© SZ vom 14.03.2020 / sz

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