Nach CSU und SPD haben nun auch die Freien Wähler Dachau einen Oberbürgermeisterkandidaten benannt. Einmal mehr entschieden sie sich für Markus Erhorn, der 36-jährige Verwaltungsamtsmann und Ausbildungsleiter ist kürzlich einstimmig nominiert worden. „Mit dieser Entscheidung setzen die Freien Wähler ein klares Zeichen: Sie wollen nicht länger nur Impulse aus dem Stadtrat geben, sondern auch an der Spitze der Stadt Verantwortung übernehmen“, heißt es in einer Mitteilung der FW Dachau.
Der gebürtige Dachauer Markus Erhorn engagiert sich schon lange kommunalpolitisch: Von 2004 bis 2010 war er Mitglied des Jugendrats, seit 2020 Stadtrat. Auch bei den Kommunalwahlen 2020 war er als Bürgermeisterkandidat für die Freien Wähler angetreten. Mit sechs Jahren mehr Erfahrung wolle er es nun noch einmal versuchen. „Ich bin Verwaltungsexperte und Dachauer mit Herz und Haltung“, wird Erhorn in der Mitteilung zitiert. „Ich kenne die Abläufe in der Verwaltung und die Herausforderungen vor Ort. Diese Perspektiven möchte ich zusammenbringen, um pragmatische, zukunftsfähige Lösungen für unsere Stadt zu entwickeln.“ Dachau, da ist Erhorn sich sicher, brauche „eine Stadtführung, die wieder näher bei den Menschen ist“.
In seiner Bewerbungsrede stellte Markus Erhorn ein persönliches Fünf-Punkte-Programm vor. Darin enthalten sind eine „vernünftige Verkehrspolitik“, die einen fairen Ausgleich zwischen Auto, Fahrrad, ÖPNV und Fußgängern beinhaltet. Außerdem eine „vernünftige Personalpolitik“, die Förderung des Einzelhandels, eine „nachhaltige Liegenschaftspolitik“, die auch bezahlbaren Wohnraum fördert, sowie eine verlässliche und „transparente Vereinspolitik“.
Klare Botschaften zu Wirtschaftsförderung und Innenstadt
Besonders drängende Themen sind laut Markus Erhorn die Situation in der Dachauer Innenstadt und die Unterstützung des lokalen Einzelhandels und der Unternehmen. „Die systematische Parkplatzvernichtung der vergangenen Jahre schwächt den stationären Handel massiv“, kritisiert er.
In den kommenden Wochen wollen die Freien Wähler Dachau gemeinsam mit ihrem Kandidaten ein konkretes Wahlprogramm ausarbeiten; „Wir wollen nicht länger nur Anträge stellen, sondern Verantwortung übernehmen – auch auf höchster Ebene.“

