Noch gibt es Zeitzeugen, die die Schrecken des Nationalsozialismus überlebt haben. Trotz ihres hohen Alters sprechen sie darüber – damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Doch wie geht es weiter, wenn sie eines Tages nicht mehr leben? Wie sollen sich nachfolgende Generationen mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzen? Andrea Halbritter und Josef Pröll sind Nachfahren von KZ-Überlebenden und engagieren sich in der Erinnerungskultur. Jochen Müller-Hohagen ist Psychotherapeut und beschäftigt sich mit den Nachwirkungen des Krieges auf nachfolgende Generationen. Alle drei haben Vorschläge, wie das Erinnern auch in Zukunft weitergehen könnte.
Wie sich Nachfahren an die NS-Zeit erinnern„Gedenken allein macht nur wenig Sinn“
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Vor 80 Jahren endete das Dritte Reich. Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die vor den Gräueln des Nationalsozialismus warnen können. Wie lässt sich trotzdem daran erinnern? Drei Menschen machen Vorschläge.
Protokolle von Marie Heßlinger, Dachau

Holocaust-Überlebender in Markt Indersdorf:Reise voller Kindheitserinnerungen
Nach Kriegsende kamen junge Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung in einem Kinderzentrum im Kloster Indersdorf unter und wurden dort auf ein neues Leben in Freiheit vorbereitet. Menahem Mairovich war einer von ihnen. 79 Jahre später kehrt er erstmals in die bayerische Gemeinde zurück.
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