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Erfolgreiche Einrichtung:Gute Fahrgastzahlen

Die Gemeinde Pfaffenhofen behält ihre Ruftaxi-Linie 8700 bei

Die Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn wird auch in den Jahren 2018 und 2019 an der Ruftaxi-Linie 8700 festhalten. Die Linie verbindet seit zwei Jahren Pfaffenhofen samt seinen Ortsteilen Egenburg, Wagenhofen und Ebersried mit den S-Bahnhöfen in Gernlinden, Maisach und Fürstenfeldbruck. Bürgermeister Helmut Zech (CSU) stellte beim jüngsten Treffen des Gemeinderats Fahrgastzahlen aus dem Sommer des vergangenen Jahres vor. So waren die Ruftaxi-Fahrzeuge - eigentlich Kleinbusse - in den Monaten Juni und Juli 271 Mal im Einsatz und beförderten dabei 326 Fahrgäste. "Das sind relativ gute Zahlen", befand Zech, "bis ein neues ÖPNV-Angebot akzeptiert wird, dauert es erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit."

Im vergangenen Jahr musste die Gemeinde an den MVV etwa 11 000 Euro für die Linie überweisen, der Freistaat übernahm weitere 10 500 Euro im Rahmen eines Förderprogramms. "Wie es mit den Fördermitteln weitergeht, ist zurzeit unklar", berichtete Zech. Er gehe aber davon aus, dass der Staat derartige ÖPNV-Projekte weiterhin finanziell unterstützen werde.

Der Bürgermeister empfahl, das Angebot beizubehalten und warnte: "Die Uhren jetzt zurückzudrehen, wäre der verkehrte Schritt." Sowohl das Landratsamt als auch der MVV rieten zu einer Vertragsverlängerung, so Zech weiter, gerade im Hinblick auf das kommende Nahverkehrskonzept des Landkreises.

Die Gemeinderäte schlossen sich der Sichtweise ihres Vorsitzenden an und votierten einstimmig für eine Verlängerung der Linie 8700 bis zum 14. Dezember 2019. Die Entscheidung für eine Verlängerung der Ruftaxi-Linien 7320 (an die Pasing-Buslinie) und 7321 (zum S-Bahnhof Maisach) steht noch aus.