ErdwegFrau droht mit Messer, Mann zeigt Hitlergruß

Der Beziehungsstreit zweier Betrunkener in Erdweg hat am Donnerstagabend die Bundes- und die Landespolizei beschäftigt (Symbolfoto).
Der Beziehungsstreit zweier Betrunkener in Erdweg hat am Donnerstagabend die Bundes- und die Landespolizei beschäftigt (Symbolfoto). Bernd Weißbrod/dpa

Ein Beziehungsstreit eskaliert am Donnerstagabend am Bahnhof, die Beteiligten sind erheblich betrunken.

Das Ende einer Beziehung kann belastend sein, wie allerdings eine 37-Jährige und ihr 36-jähriger Ex-Freund aus Erdweg damit umgingen, hat am Donnerstag die Bundespolizei auf den Plan gerufen: Nachdem sie gegen 19.30 Uhr am Bahnhof in Streit geraten waren, soll die Frau ihren Ex mit einem Messer bedroht, dieser daraufhin zugeschlagen haben.

Wie es weiter im Polizeibericht heißt, hatte ein Zeuge den Notruf verständigt. Die 37-Jährige flüchtete zunächst, eine Streife der Bundespolizei konnte sie aber etwas später vorläufig festnehmen. Der 36-Jährige war am Bahnhof geblieben, dort trafen ihn dann auch Beamte der Landespolizei an. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte er den Hitlergruß und äußerte verfassungsfeindliche Parolen. Beide Beteiligte waren betrunken, der Mann hatte 2,26 Promille, die Frau 1,34.

Angebot der SZ
:Wählen Sie den Whatsapp-Kanal für Ihren Landkreis

Die Süddeutsche Zeitung bietet Whatsapp-Kanäle für alle Landkreise rund um München an. Das Angebot ist kostenlos. So abonnieren Sie die Kanäle.

Der 36-Jährige wurde wegen Körperverletzung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt und wieder freigelassen, gegen die 37-Jährige wird wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung ermittelt. Sie erlitt Schwellungen unterhalb des rechten Auges und wurde wegen Eigengefährdung in ein Klinikum gebracht.

© SZ/wkb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Prozess um Holocaustleugnung
:38-Jährige wegen Volksverhetzung verurteilt

Eine Frau aus dem Landkreis Dachau verbreitet über Facebook ein Video weiter, in dem der Holocaust als Märchen bezeichnet wird. Vor Gericht wirkt sie teilnahmslos und erklärt, dass sie den Film vielleicht nicht bis zum Ende angeschaut hat. Doch damit kommt sie nicht durch.

Von Thomas Radlmaier

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: