Dachauer Energiesparpreis:Die Waschmaschine, die sich Wärme leiht

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Dachauer Energiesparpreis: In seinem Keller will er "Technikgeschichte schreiben": Physiker Alexander Mlynek aus Röhrmoos hat eine Wärmepumpe in seine Waschmaschine eingebaut und möchte nun auch die großen Hersteller von seiner Idee überzeugen.

In seinem Keller will er "Technikgeschichte schreiben": Physiker Alexander Mlynek aus Röhrmoos hat eine Wärmepumpe in seine Waschmaschine eingebaut und möchte nun auch die großen Hersteller von seiner Idee überzeugen.

(Foto: Toni Heigl)

Der Gewinner des Dachauer Energiesparpreises Alexander Mlynek aus Röhrmoos hat eine Wärmepumpe in seine Waschmaschine eingebaut. Das soll bis zu 57 Prozent Strom sparen. Seine Idee hat der erfindungsreiche Physiker patentieren lassen.

Von Jessica Schober, Röhrmoos

Selten hat jemand so ekstatisch auf ein warmes Rohr reagiert: Begeistert greift Alexander Mlynek, ein 40-jähriger Physiker aus Röhrmoos, an ein Stück Metall, das aus einem Anbau seiner Waschmaschine ragt und ruft: "Ah, jetzt wird es warm!" Gleichzeitig wird es auf der Rückseite der Maschine zugig kalt. Denn das Teil, das Mlynek an die Waschmaschine in seinem Keller angeschraubt hat, ist eine selbstentwickelte Mini-Wärmepumpe. Sie entzieht der Umgebungsluft Wärme und heizt damit das Wasser der Waschmaschine an. Das soll laut Mlynek bis zu 57 Prozent Strom beim Waschvorgang im Vergleich zu herkömmlichen Modellen sparen. Warum es so etwas nicht längst serienmäßig gibt? Versteht er selbst nicht. Mit seinem Prototypen hat er nun den Energiesparpreis des Dachauer Landratsamtes gewonnen.

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