Wohl kaum etwas spricht die menschliche Neugierde so sehr an, wie dem Nachbarn „in den Kochtopf zu schauen“, wenn man unbedingt erfahren möchte, was hinter verschlossenen Türen so vor sich geht. Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals mit dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ bot sich dazu im Landkreis Dachau reichlich Gelegenheit. Rund 400 Besucherinnen und Besucher besichtigten etwa ein renoviertes Bauernhaus und dazugehöriges Bethaus im Markt Indersdorfer Weiler Eichstock. Dort bekamen sie auch einen Einblick in die Geschichte und Lebensweise einer mennonitischen Glaubensgemeinschaft.
Denkmalschutz„Man hat vom Erdgeschoss aus die Sterne am Nachthimmel gesehen“
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Von der mühsamen Renovierung eines 1839 errichteten Bauernhauses in Eichstock erzählen die Besitzer am Tag des offenen Denkmals. Nahe des Hofs ist ein Bethaus, das eine mennonitische Gemeinde nutzte. Sie hatte es nicht leicht.
Von Dorothea Friedrich, Markt Indersdorf
