Das sagen die Jäger Streit um höhere Abschusszahlen

Ernst-Ulrich Wittmann, Vorsitzender des Jagdschutz- und Jägervereins im Landkreis Dachau.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Die Jäger lehnen eine Reduzierung der Wildbestände ab. Das schützt die bedrohten Wälder nicht vor Verbissschäden

Von Robert Stocker, Dachau

Verdorrte Bäume und Borkenkäferbefall - die Waldbesitzer bekommen schon seit einigen Jahren die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren. Der Temperaturanstieg und lange Trockenperioden machen besonders Fichten oder Kiefern zu schaffen. Douglasien oder Tannen sind robustere Nadelbäume, doch deren Triebe sind für Rehe ein Leckerbissen. Forstämter und Waldbauernverbände plädieren deshalb für einen Umbau des Waldes zum Laubwald hin, der die Trockenheit besser verträgt. Und sie fordern die Jäger auf, die Wildbestände wegen des Verbisses zu reduzieren.

Für den Dachauer Jagdschutz- ...