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Dachauer Krankenhaus:Klinikum hat neuen Aufsichtsrat

Enrico Jensch bleibt Vorsitzender, vier Vertreter sind ausgeschieden

Der Aufsichtsrat der Amper Kliniken AG hat jetzt in seiner turnusmäßigen Sitzung den amtierenden Vorsitzenden Enrico Jensch, Geschäftsführer und Chief Operating Officer bei Helios, bestätigt. Sein Stellvertreter, Landrat Stefan Löwl (CSU), bleibt ebenfalls in seinem Amt. Außerdem gibt es nun vier neue Mitglieder im Aufsichtsrat. Als Vertreter der Beschäftigten der Amper Kliniken AG wurden Professor Michael Scherer, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, sowie Diplom-Pflegewirtin Katharina Stark, die Leiterindes Beschwerdemanagements, ins Gremium gewählt. Als Vertreter der Aktionäre wurden ebenfalls zwei neue Mitglieder bestellt: Ulrike Heesemann, Medizinische Regionalgeschäftsführerin der Helios Region Mitte, und Professor Ulrich Linsenmaier, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Helios Klinikum München West.

Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind die Betriebsrätin Gertrud Celik sowie der Ärztliche Direktor und HNO-Chefarzt Professor Hjalmar Hagedorn, die Vertreter der Arbeitnehmer waren. Von Aktionärsseite waren Rainer Meinhardt, ehemaliger Geschäftsführer der Helios Klinik Kipfenberg, und Professor Heiko C. Rath, bisheriger Medizinischer Regionalgeschäftsführer der Helios Region Süd im Gremium.

Der Vorstand der Amper Kliniken AG Marcus Sommer und der Aufsichtsratsvorsitzende Enrico Jensch bedankten sich bei den scheidenden Aufsichtsratsmitgliedern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit: "Gemeinsam haben wir wichtige strategische Entscheidungen für die Zukunft der Amper-Kliniken in Dachau und Markt Indersdorf getroffen. Im Namen der Klinikleitung und aller Beschäftigten möchten wir uns für Ihr großes Engagement ganz herzlich bedanken."

Der Aufsichtsrat der Amper Kliniken besteht nun aus sechs Vertretern der Anteilseigner und drei Arbeitnehmervertretern. In der Hauptversammlung wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Amper Kliniken AG für das vorangegangene Geschäftsjahr 2019 entlastet.

© SZ vom 02.06.2020 / SZ

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