Das Dachauer Volksfest, das an zehn Tagen rund um Mariä Himmelfahrt gefeiert wird, gilt im Dachauer Land als gesellschaftlicher Höhepunkt im Veranstaltungsjahr. Heuer müssen die Mitwirkenden und Gäste auf einen visuellen Höhepunkt verzichten: Das für Donnerstag, 13. August, geplante traditionelle Feuerwerk muss „aufgrund der anhaltenden Hitze und der außergewöhnlichen Trockenheit“ ausfallen, teilt Oberbürgermeister Florian Hartmann in einer Pressemeldung mit. Auch der Ersatztermin am Sonntag, 16. August, komme nicht infrage. Dies habe die Stadt gemeinsam mit der Feuerwehr Dachau „schweren Herzens entschieden“.
Nach einer Begehung des Schlossberghanges und des Englischen Gartens sei die Feuerwehr zu der Überzeugung gelangt, dass auch ein möglicher Gewitterschauer in den nächsten Tagen an der außergewöhnlichen Trockenheit nichts ändern werde, erklärt Hartmann. „Das Abbrennen eines Feuerwerks wäre in dieser Woche nicht zu verantworten.“
Spaß und Unterhaltung sollen in den kommenden Tagen dennoch nicht zu kurz kommen. Am Fuß des Altstadtbergs laden fünf Festzelte zum Feiern ein, es gibt Blasmusik, Speisen und Getränke und „rasante Fahrgeschäfte“. Das Volksfest werde von vielen Menschen und Vereinen „getragen und gelebt“, schreibt sie Stadt. Es verbinde „echte Tradition mit Herzlichkeit und Lebensfreude“.

