Tote WildgansErster bestätigter Fall von Vogelgrippe im Landkreis Dachau

Bislang ist das HPAI-Virus in dieser Saison in  der Regon München nur bei Wildvögeln nachgewiesen worden.
Bislang ist das HPAI-Virus in dieser Saison in  der Regon München nur bei Wildvögeln nachgewiesen worden. (Foto: Johannes Simon)

Das gefährliche Virus wurde bei einer verendeten Wildgans nachgewiesen. Ein weiterer Verdachtsfall ist in Abklärung. Geflügelhalter müssen Sicherheitsmaßnahmen erhöhen.

Die Vogelgrippe breitet sich aus und hat auch den Landkreis Dachau erreicht. Das Landratsamt meldet, dass am 9. Oktober bei einer Wildgans das gefährliche Virus nachgewiesen worden ist. Ein weiterer Verdachtsfall befinde sich derzeit in Abklärung. Im Landkreis Freising wurde in der vergangenen Woche ein verendeter Schwan gefunden, der mit dem Virus infiziert war. In der Region nördlich von München sind zuletzt mehrere Kadaver infizierter Wildvögel entdeckt worden.

Das Veterinäramt Dachau bittet alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter – auch diejenigen, für die es nur ein Hobby ist –, „ihre betriebshygienischen Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken“. Empfehlungen finden sich auf der Website des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf www.lgl.bayern.de.

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Tierhalterinnen und Tierhalter sind verpflichtet, bei möglichen Erkrankungen und Auffälligkeiten unverzüglich tierärztlichen Rat einzuholen. Es wird empfohlen, tote oder kranke Wildvögel nicht zu berühren und Hunde von ihnen fernzuhalten. Funde toter Wasservögel sind dem Veterinäramt Dachau unter Telefon 08131/741446 oder per E-Mail an veterinaeramt@lra-dah.bayern.de zu melden.

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