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Dachau:Vier Menschen ertrunken

Bei Badeunfällen sind an einem Wochenende Mitte Juni im Landkreis zwei Menschen gestorben: Ein 14-Jähriger ertrank bei Günding in der Amper, im Karlsfelder See wurde ein 44-jähriger Schwimmer leblos geborgen. Er konnte von den Rettungskräften reanimiert werden, starb aber noch am selben Abend im Krankenhaus Dachau. Der 14-Jährige war von einer Betonmauer in einen Werkskanal gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Baden ist dort ausdrücklich verboten, Hinweisschilder warnen vor Lebensgefahr. Ein paar Tage später wurde in der Münchner Innenstadt die Leiche eines jungen Mannes aus der Isar gezogen. Bei dem Toten handelte es sich um einen 22-jährigen Dachauer, der seit Ende Mai vermisst worden war. Passanten hatten den Toten im Wasser entdeckt. Vor zwei Wochen ertrank ein 59-jähriger Mann aus Hebertshausen in der Amper. Seine Familie hatte ihn als vermisst gemeldet und ging dann die Spazierroute ab, die der Mann immer mit dem Hund ging. Der 59-Jährige lag tot im Wasser am Papierwerk.