Im Streit erstochen:Lebenslange Haft für ukrainische Geflüchtete wegen Mordes an Helfer

Im Streit erstochen: Ein Gerichtspsychiater attestierte der 52-jährigen Ukrainerin vor dem Landgericht München eine "Persönlichkeitsakzentuierung mit dissozialen Zügen".

Ein Gerichtspsychiater attestierte der 52-jährigen Ukrainerin vor dem Landgericht München eine "Persönlichkeitsakzentuierung mit dissozialen Zügen".

(Foto: Florian Peljak)

Das Landgericht München II verurteilt die 52-Jährige wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Sie hat ihren Helfer in Dachau mit einem Küchenmesser erstochen.

Von Andreas Salch, München

Eigentlich hätte sie nur für ein paar Tage, höchstens wenige Wochen bei ihm bleiben sollen. Nachdem Olena K. jedoch in die Wohnung des Informatikers Klaus R. (Name geändert) in Dachau eingezogen war, weigerte sie sich, wieder zu gehen. Die 52-jährige Ukrainerin war Ende März 2022 vor dem Krieg in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen. Zuerst kam sie bei ihrer in Baden-Württemberg lebenden Schwester und deren Mann unter, flog jedoch wegen Streitereien schon nach zwei Tagen wieder aus deren Wohnung.

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