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Dachau:Schwierige Standortsuche für Bamberger-Schule

Die Stadt Dachau würde gerne helfen, hat aber nach eigener Aussage keine geeigneten Flächen für die Einrichtung.

Die Stadt sieht geringe Chancen, für die Elisabeth-Bamberger-Schule in Dachau einen neuen Standort zu finden. Sie sei selbstverständlich gerne bereit, der Elisabeth-Bamberger-Schule und dem Franziskuswerk als Träger bei der Standortsuche behilflich zu sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Geeignete Grundstücke gibt es offenbar nicht: In Anbetracht der Aufgaben für die Stadt in den Bereichen sozialer Wohnungsbau, Asyl, Kindertagesstätten oder Schulen stünden städtische Flächen nicht zur Verfügung.

Der Stadt liegt eine E-Mail-Anfrage des Franziskuswerks vor, in der Flächen, die im Jahr 2013 als Standorte für ein viertes Landkreisgymnasium geprüft wurden, abgefragt werden. Angaben zu benötigten Flächengrößen und dem erforderlichen Bauvolumen seien darin nicht enthalten, teilt die Stadt mit. Keine dieser Flächen stehe im Eigentum der Stadt. Die Realisierungszeiträume seien nicht absehbar.

Weiter erinnert die Stadt daran, dass sie eine Nutzung der Ludwig-Thoma-Schule durch die Elisabeth-Bamberger-Schule abgelehnt habe. Nach einem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses soll das Gebäude der Volkshochschule überlassen werden. Die Stadt sei bei einer Besprechungsrunde im Landratsamt zum künftigen Standort der Bamberger-Schule nicht geladen worden. "Vor diesem Hintergrund verwundert es, dass die Stadt jetzt für die Standortsuche verantwortlich sein soll", schreibt OB Florian Hartmann.

© SZ vom 16.03.2016 / sto/gsl
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