Zehn Jahre Partnerschaft Dachau und Oświęcim„Wir leben den europäischen Gedanken“

Lesezeit: 6 Min.

Bereits im August 2015 wurde im Dachauer Landratsamt eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Landkreise Dachau und Oswiecim unterzeichnet. Stefan Löwl (links) und sein polnischer Amtskollege Zbigniew Starzec  demonstrieren schon damals ihr gutes Verhältnis.
Bereits im August 2015 wurde im Dachauer Landratsamt eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Landkreise Dachau und Oswiecim unterzeichnet. Stefan Löwl (links) und sein polnischer Amtskollege Zbigniew Starzec  demonstrieren schon damals ihr gutes Verhältnis. (Foto: Toni Heigl)

Beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft der Landkreise Dachau und Oświęcim heben die Redner den zwischenmenschlichen Austausch hervor. Die Veranstaltung ist von Herzlichkeit geprägt.

Von Helmut Zeller, Dachau

Wenn es doch nur immer so leicht wäre. Und so herzlich. Keine schrägen Blicke, keine Vorwürfe oder gar politische Debatten an diesem Abend in Dachau – von einem „Fest der Freundschaft“ wird Bernadetta Czech-Sailer vom Landratsamt Dachau noch Tage später sprechen. Sie organisiert dort die Partnerschaft zwischen den Landkreisen Dachau und Oświęcim. Das tut sie mit großem Erfolg. Mehr als 500 solcher Partnerschaften mit polnischen Kommunen gibt es in Deutschland, einige litten nicht wenig unter der bis 2023 amtierenden, europafeindlichen PiS-Regierung.

Die Dachauer jedoch nicht. Sie ist, wird betont, eine ganz besondere Verbindung. Das stimmt. Unter anderem deshalb, weil im Konzentrationslager Dachau in der Dreißigerjahren SS-Personal für andere Lager ausgebildet wurde, zum Beispiel der Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß. In dem Vernichtungs- und Konzentrationslager nahe dem Städtchen Oświęcim wurden mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet, die allermeisten Opfer waren europäische Juden, auch Tausende Sinti und Roma sowie Polen und sowjetische Kriegsgefangene wurden vergast.

Darauf nehmen die Redner jetzt nicht so deutlich Bezug, würde es doch nur die Stimmung trüben. Die Toten bleiben heute Abend draußen. Zunächst zumindest. Landrat Stefan Löwl (CSU) erzählt Anekdoten, wie die von der lustigen Suche nach einem Camper, den sein früherer polnischer Kollege kaufen wollte. So kann man den Festakt im Schwarzberghof zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft nur als gelungen bezeichnen. Die mehr als 70 geladenen Gäste werden die Veranstaltung in guter Erinnerung behalten, wegen der, klar, „großen Herzlichkeit“. Das bestätigt auch der Ehrengast, die Auschwitz-Überlebende Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees.

Bernadetta Czech-Sailer, im Landratsamt Dachau zuständig für die Partnerschaft, bewirbt den Staffellauf von Dachau nach Oswiecim.
Bernadetta Czech-Sailer, im Landratsamt Dachau zuständig für die Partnerschaft, bewirbt den Staffellauf von Dachau nach Oswiecim. (Foto: Toni Heigl)

Auch die aktuelle Politik, das ist das Erfolgsrezept von Löwl und Czech-Sailer, wird bei den Partnerschaftstreffen draußen gehalten. Die beiden betonen unentwegt, es gehe um das Zwischenmenschliche, um die Freundschaften. Das ist schon richtig, aber irgendwie auch eine Selbstverständlichkeit. Czech-Sailer habe Löwl, erzählt sie, mehrmals gesagt, ihr sei es egal, wie oft er sich mit seinem polnischen Kollegen treffe. Wichtig sei der Austausch zwischen den Bürgern, Vereinen, vor allem auch den Jugendlichen in beiden Landkreisen. Die traut sich was. Der Landrat aber lache dann nur. Das gefällt ihm halt.

Besser vermutlich als der Appell der stellvertretenden Landrätin Marese Hoffmann (Grüne), Beauftragte des Kreistags für die Partnerschaft mit Oświęcim, die 2020 in ihrer Weihnachtsansprache dafür warb, die Abertausenden jungen Polen, die gerade gegen die rechtspopulistische PiS-Regierung auf die Straßen gingen, in ihrer Forderung nach einem freien, offenen Polen zu unterstützen.

Die aktuelle nationale Politik bleibt außen vor

Löwl hat da eine andere Sichtweise. Er erklärt der SZ, dass Kommunalpartnerschaften im Wesentlichen unabhängig von nationalen Entwicklungen seien. „Dies gilt seit zehn Jahren auch für die Partner- und Freundschaft zwischen dem polnischen Landkreis Oświęcimski und uns. Wir leben den europäischen Gedanken und die Völkerverständigung mit und zwischen den Menschen im alltäglichen Austausch. Nationale Agenden oder die jeweiligen Akteure auf Regierungsebene beeinflussen unsere Arbeit hier kaum…“

Ein aufmüpfiger Austauschschüler, vielleicht aus Oświęcim, könnte da die Frage stellen, warum er heute gleich die Völkerverständigung leben müsse, doch nur deshalb, weil die Deutschen gemäß ihrer großnationalen Agenda vor 80 Jahren ganz Europa in Schutt und Asche gelegt haben. Einmal, 2024, hat der Landrat aber doch im Gespräch mit der SZ kritisiert, dass er mehr von der großen Politik für die Verständigung mit dem polnischen Nachbarn erwartet hätte.

Inbegriff des von Deutschen begangenen Massenmords: Das Lagertor mit der Inschrift "Arbeit macht frei" am Eingang der Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz 1.
Inbegriff des von Deutschen begangenen Massenmords: Das Lagertor mit der Inschrift "Arbeit macht frei" am Eingang der Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz 1. (Foto: Niels P. Jørgensen)

Das galt damals jedoch der Ampel-Regierung. Mehr kommt von der Merz-Regierung auch nicht. Und? Schweigen. Schweigen auch – apropos jeweilige Akteure – über Parteifreund Alexander Dobrindt, den Bundesinnenminister, der als standhafter Verfechter von Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen die Nachbarn und den europäischen Gedanken gerade arg strapaziert.

Aber das nehmen die polnischen Gäste den Dachauern offenbar nicht übel. Landrat Andrzej Skrzypiński überreicht seinem Kollegen Löwl ein symbolträchtiges Bild: „Die Stimmgabel steht für den Gleichklang unserer Partnerschaft – für die gemeinsamen Ziele, die wir in beiden Landkreisen verfolgen. Sie erinnert uns auch daran, dass es Stimmen gibt, die in der aktuellen politischen Weltlage gegen die deutsch-polnische Freundschaft agieren. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren gemeinsamen Ton weiterhin klar und hörbar erklingen lassen.“

Es war ein Traum, wie Czech-Sailer sagt. Die polnische Delegation sei sehr zufrieden mit dem Programm gewesen – Ausflug zu König Ludwigs Märchenschloss auf Herrenchiemsee, Kutschenfahrt zum Volksfesteinzug in Dachau, gesellige Stunden unter dem Bierzelthimmel und dann der Festakt im Schwarzberghof.

Das ehemaliges Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ist Ziel einer Bildungsreise von Dachauer Forum und evangelischer Versöhnungskirche
Das ehemaliges Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ist Ziel einer Bildungsreise von Dachauer Forum und evangelischer Versöhnungskirche (Foto: Niels P. Jørgensen)

Fast aber könnte einem ob so viel Leichtigkeit ein bisschen bange werden. Als ob die heitere Gesellschaft im Festsaal dem Untergang entgegen schlafwandelt. Das ist jetzt etwas übertrieben. Nur weiß man doch, dass politische Verhältnisse sich gleichsam über Nacht grundlegend verändern können, vor allem dann, wenn man jahrelang weggeschaut und geschlafen hat.

Zwei haben schon früh hingeschaut: Die Künstler Heiko Klohn und Paweł Warchoł organisierten schon 1989 in Oświęcim die erste gemeinsame Kunstausstellung. „Sie legten damit den frühen Grundstein für eine Partnerschaft…“, sagt Altlandrat Hansjörg Christmann (CSU), der die künstlerisch-politische Initiative seinerzeit kräftig unterstützt hat in seiner Laudatio. Klohn und Warchoł wurden am Festabend mit der Landkreis-Verdienstmedaille geehrt.

Mahnender Ausblick in die Zukunft

Jakub Wawrzyniak, stellvertretender polnischer Botschafter in Berlin, wollte der in seliger Herzlichkeit taumelnden Gesellschaft im Schwarzberghof einen mahnenden Ausblick auf die Zukunft doch nicht ganz ersparen. Die Partnerschaft ist gerade mal zehn Jahre alt, noch ein Kind. Wie wird es in zehn Jahren dastehen? Der erfahrene Diplomat ist allzu vertraut mit den politischen Verwerfungen in den deutsch-polnischen Beziehungen. Im Moment kriselt es mal wieder. Heftig sogar.

Malika Berisha nennt ihr Bild „Silentio Culpae“, die Stille der Schuld. Zu sehen ist auf ihrem Foto das ehemalige Lagergefängnis. Den lateinischen Namen wählte sie, um die bedrückende Atmosphäre des Orts, den sie damals „Bunker“ nannten, zu beschreiben. Zu sehen war das Bild 2024 in der Ausstellung „Bilder der Erinnerung“ im Max-Mannheimer-Studienzentrum, wo Jugendliche aus Dachau und Oświęcim ihre Fotos aus den Gedenkstätten in Dachau und Auschwitz zeigen durften.
Malika Berisha nennt ihr Bild „Silentio Culpae“, die Stille der Schuld. Zu sehen ist auf ihrem Foto das ehemalige Lagergefängnis. Den lateinischen Namen wählte sie, um die bedrückende Atmosphäre des Orts, den sie damals „Bunker“ nannten, zu beschreiben. Zu sehen war das Bild 2024 in der Ausstellung „Bilder der Erinnerung“ im Max-Mannheimer-Studienzentrum, wo Jugendliche aus Dachau und Oświęcim ihre Fotos aus den Gedenkstätten in Dachau und Auschwitz zeigen durften. (Foto: Toni Heigl)

Die deutsche Seite schaut argwöhnisch auf den neuen Präsidenten Karol Nawrocki, den die PiS im Wahlkampf als Kandidaten aufgestellt hatte. Wird sein politischer Gegenspieler, Polens liberalkonservativer Premier Donald Tusk, die Legislaturperiode überhaupt noch durchhalten? Der Staatspräsident kann durch sein Vetorecht alle Gesetzesvorhaben der Tusk-Regierung blockieren. Und dann kam Zbigniew Starzec. Der frühere Landrat von Oświęcim ist ein PiS-Politiker. Das soll nicht allen in der polnischen Delegation gefallen haben.

Czech-Sailer widerspricht heftig. Das stimme nicht, es seien auch PiS-Kreisräte dabei gewesen, und Starzec sei ein ganz toller Mensch. Löwl hatte ihn eingeladen. Das war eine noble Geste, schließlich hat Starzec vor zehn Jahren die Partnerschaftsurkunde mit ihm unterzeichnet. Seltsam hingegen ist aber, dass die umfängliche Presseerklärung des Landratsamtes zu dem herzlichen Event den Namen Starzec dann gar nicht erwähnt. „Ich hätte ihn nicht verschwiegen“, sagt Czech-Sailer, und sie korrigiert sich sofort: „Das war bestimmt keine Absicht.“

Bei der Vertragsunterzeichnung am 8. August 2015 war einer im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Dachau zugegen, der den besonderen Charakter der kommunalen Freundschaft auf den Punkt brachte. Der Auschwitz-Überlebende Max Mannheimer, Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees, erklärte, welch große Verantwortung diese Partnerschaft in sich trage, denn „Oswiecim ist nicht irgendeine Stadt in Polen, sondern ein Ort größter deutscher Schuld in der Menschheitsgeschichte“.

Daran hat sich Grünen-Kreisrätin Marese Hoffmann von Anfang an orientiert. Die Shoah, natürlich, aber auch das Leid, das die nichtjüdischen Polen erlitten haben, will sie den Menschen im Landkreis klarmachen – als Basis für gute Beziehungen in der Zukunft. Umfragen zufolge empfinden 36 Prozent der Polen die Vergangenheit als Kernproblem einer gemeinsamen Zukunft.

Als einen Ort größter deutscher Schuld bezeichnet Max Mannheimer die Stadt Auschwitz. Der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags 2015 spendet er Beifall.
Als einen Ort größter deutscher Schuld bezeichnet Max Mannheimer die Stadt Auschwitz. Der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags 2015 spendet er Beifall. (Foto: Toni Heigl)

Hoffmann steht aber zunehmend allein. Natürlich, Czech-Sailer, fördert und organisiert viele Initiativen zur Erinnerungsarbeit, in diesem Jahr etwa „den Stapellauf des Gedenkens und der Versöhnung“ von Dachau nach Auschwitz, an dem 40 deutsche und polnische Läufer teilnahmen – „ein Highlight“ schreibt das Landratsamt. Aber etwas ist da in eine Schieflage geraten. „Die Landkreise Dachau und Oświęcim/Auschwitz, einst Zeugen der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, tragen dabei eine besondere Verantwortung“, erklärt Löwl.

Dachau ist kein Zeuge, Dachau stand auf der Seite der Täter. Deshalb hat Dachau eine „besondere Verantwortung“, nicht aber die Polen, deren Vorfahren auf der Opferseite standen. Das ist deutsche Erinnerungskultur, die vor allem die Wiedergutwerdung der Deutschen meint. Aber es kommt von Herzen, ist auch menschlich, man will halt, sogar in Dachau, diese Vergangenheit irgendwie abschütteln. Aber das gelingt nicht. Draußen vor der Tür des Schwarzberghofs stehen die Toten. Wawrzyniak lässt sie herein.

Der Diplomat erzählt von seinem Großvater Kazimierz, der als junger Novize aus Polen nach Dachau verschleppt wurde und bei sogenannten medizinischen Versuchen unmenschliche Qualen erlitt. Er überlebte. Seine Großmutter wurde als Zwangsarbeiterin verschleppt, die Urgroßmutter in Auschwitz-Birkenau vergast. Wawrzyniak erzählt eindringlich – da hält die Herzlichkeit mal für ein paar Momente ihren Mund.

Dachauer Delegation besucht Partnerlandkreis
:Der unbedingte Wille zur Freundschaft

Landrat Stefan Löwl (CSU) und seine Polen-Beauftragte Marese Hoffmann von den Grünen sehen in Landrat Zbigniew Starzec aus Oświęcim einen Garanten von Demokratie und Völkerverständigung. Dabei richtet dessen Partei gerade die Rechtsstaalichkeit Polens zugrunde

Von Helmut Zeller

Fünf bis sechs Millionen Polen, darunter drei Millionen Juden, wurden von den Deutschen ermordet. Kurz nach dem Überfall auf den Nachbarn, dem Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939, fanden die ersten Deportationen von Polen in das Konzentrationslager Dachau statt. In den folgenden Jahren wurden sie mit nahezu 41 000 Personen zur größten nationalen Häftlingsgruppe des Lagers. Auch der Großteil der inhaftierten Geistlichen in Dachau stammte aus Polen und war besonderen Schikanen ausgesetzt, teilt die KZ-Gedenkstätte auf ihrer Website mit.

Die Polen wollen auf dem Internationalen Mahnmal an der Gedenkstätte zum Gedenken an ihre Opfer einen Schriftzug auch in polnischer Sprache. Nur berührt das Fragen des Denkmalschutzes und der Authentizität des Mahnmals. Seit Jahren schon liegt diese Forderung der bayerischen Gedenkstättenstiftung vor – geschehen ist nichts. Aber jetzt. Auf dem Festakt erfuhr Czech-Sailer, wie sie sagt, dass die Gedenkstätte daran arbeitet und wohl bald eine konsensfähige Lösung präsentieren wird. Wurde auch Zeit, weil die Bundestagsfraktion der AfD schon vor etlichen Monaten einen Antrag im Sinne der Polen gestellt hat. Das ist blöd gelaufen.

Jahrelang wird über ein Deutsch-Polnisches Haus und einen Gedenkort für die polnischen Opfer debattiert. Jetzt wurde in Berlin-Mitte ein tonnenschwerer Findling platziert, quasi als Platzhalter für einen späteren würdigen Erinnerungsort und das Haus. Am 1. September, dem 86. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs, vertritt Czech-Sailer den Landkreis Dachau bei der Gedenkveranstaltung in Berlin. Eine eigene Veranstaltung richtet der Partnerlandkreis von Oświęcim wie bisher zum 1. September nicht aus – das wäre vielleicht schon wieder zu viel Politik.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Gedenkstaffellauf
:Damit die Erinnerung fortläuft

Zehn Tage, zehn Etappen, 1050 Kilometer: Der Staffellauf des Gedenkens von Dachau nach Oświęcim war ein Zeichen der Völkerverständigung. Die Teilnehmer erinnerten an die Verbrechen, welche die Nationalsozialisten an der Strecke zwischen den beiden Orten begingen.

SZ PlusVon Konstanze Eidenschink

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: