Womöglich hätte dieser Dokumentarfilm den Titel „Would you hide me“ getragen: „Würdest Du mich verstecken“. Doch mit einer so schweren Gewissensfrage wollte Regisseurin Beth Lane diese in vieler Hinsicht wundersame Geschichte nicht belasten. Sie wollte vielmehr am Beispiel ihrer Familie zeigen, wie Mut, Zuversicht, Hilfsbereitschaft und große Risikobereitschaft es ermöglichten, dass sieben jüdische Geschwister den Nazi-Terror und den Zweiten Weltkrieg überleben und sich anschließend in den USA eine Zukunft aufbauten konnten. Deshalb heißt dieser – unbedingt sehenswerte und bereits vielfach ausgezeichnete – Film nun „Unbroken“, was man mit „ungebrochen“ übersetzen kann. Am vergangenen Freitag war beim Dachauer Human-Rights-Filmfestival „Lichtbrücke“ Premiere im Thoma-Haus.
DokumentarfilmGeschichte einer siebenfachen Rettung
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Der Film „Unbroken“ erzählt, die jüdischen Weber-Kinder von einem brandenburgischen Bauern vor den Nazis versteckt wurden und in den USA ein neues Leben begannen. Bei der Deutschlandpremiere in Dachau erhält er den neuen „Lichtbrücke-Preis“ der Evangelischen Akademie Tutzing.
Von Dorothea Friedrich, Dachau
