Im Oktober 2023 hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Dachauer Kreistags die Verwaltung im Landratsamt damit beauftragt, mögliche Photovoltaik-Projekte auf kreiseigenen Flächen und Gebäuden vorzuschlagen. Bei der jüngsten Sitzung hat er nun die Ergebnisse präsentiert bekommen. Tatsächlich hat die Bauverwaltung eine Reihe weiterer kreiseigener Liegenschaften identifiziert, auf deren Dächern Solarmodule installiert werden könnten. Einen Solarpark auf dem ehemaligen Deponiegelände Frauenhofen, wie vom Ausschuss angeregt, wird es vorerst aber nicht geben. Erst muss die anstehende Deponie-Sanierung abgeschlossen sein.
Die grundsätzliche Untersuchung hat ein externer Dienstleister übernommen, das PEG Planungsbüro für Energie- und Gebäudetechnik, in enger Abstimmung mit dem Kreisbauamt. Untersucht wurden die technische Eignung, mögliche Eigenverbrauchsanteile, die Wirtschaftlichkeit und die Frage, ob Dachflächen an Dritte verpachtet werden können.
Als geeigneten Standort hat PEG zum Beispiel den Containerbau am Landratsamt am Weiherweg ausgemacht. Die Maßnahme erfüllt laut Untersuchung die Fördervoraussetzungen, ist wirtschaftlich und kann zeitnah umgesetzt werden – unabhängig von der geplanten Teilsanierung des Haupthauses. Besonders günstig wirkt sich aus, dass dort mit einer Wärmepumpe geheizt wird und so der kontinuierliche Strombedarf über eine PV-Anlage gedeckt werden kann.
Noch untersucht wird ein Dach für den Parkplatz des Gymnasiums Indersdorf, das soll im Zuge der ohnehin laufenden Planungen für einen Erweiterungsbau geschehen. Im März sollen sämtliche Maßnahmen bei einem Workshop final bewertet werden, dann gibt es die konkrete Vorschlagsliste.

