Auf der Strecke, welche die meisten Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau zurücklegen mussten, erinnern derzeit zwölf Stationen mit Informationstafeln an deren Schicksal. Am Mittwoch, 29. April, wird der etwa drei Kilometer lange „Weg des Erinnerns“ um vier weitere Infotafeln am sogenannten Kräutergarten ergänzt.
Dazu gibt es um 14 Uhr eine öffentliche Veranstaltung von Vertreterinnen und Vertretern des federführenden Vereins „Zum Beispiel Dachau“. Anschließend findet ein geführter Rundgang durch das historische Areal statt. Es war einst eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt der SS, wo Häftlinge schwerste Arbeiten verrichten mussten, was viele von ihnen nicht überlebten. An der Veranstaltung beteiligt sind auch die Stadt Dachau, das Kulturamt und die KZ-Gedenkstätte Dachau.

