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Dachau:Joe Biden löst eine Debatte an der KZ-Gedenkstätte aus

Im Februar 2015 besuchte Joe Biden, damals Vizepräsident der USA, die Gedenkstätte Dachau mit seiner Enkelin.

(Foto: Toni Heigl)

Der neue US-Präsident kritisiert in seiner Biografie die Dachauer KZ-Gedenkstätte und belebt damit eine Diskussion. Es geht um die Frage: Wie geht man richtig mit den baulichen Überresten des Nazi-Regimes um?

Von Thomas Radlmaier, Dachau

Joe Biden besucht die KZ-Gedenkstätte Dachau an einem Sonntagnachmittag im Februar 2015. Nicht als US-Vizepräsident, der er damals ist. Er besucht sie als Großvater. Und den Job als Opa nimmt er nicht weniger ernst als den Job als Vizepräsident. In seiner Kindheit sprach sein Vater zu Hause oft über die "Schrecken des Holocaust", schreibt Biden in seiner Autobiografie "Versprich es mir". An jenem Februarnachmittag in Dachau will er, dass seine 15-jährige Enkelin Finnegan einen Eindruck von den grausamem Verbrechen bekommt, die hier geschahen.

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