Umgang mit Geflüchteten"Nach Kriegserlebnissen zu fragen, ist der falsche Weg"

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"Besonders für sehr kleine Kinder sind Krieg und Flucht sehr traumatisch. Sie haben ein sehr großes Bedürfnis nach Sicherheit, das durch die Fluchtsituation sehr erschüttert wird", sagt der Sozialpädagoge Andreas Miller.
"Besonders für sehr kleine Kinder sind Krieg und Flucht sehr traumatisch. Sie haben ein sehr großes Bedürfnis nach Sicherheit, das durch die Fluchtsituation sehr erschüttert wird", sagt der Sozialpädagoge Andreas Miller.
IMAGO/CTK Photo

Der Sozialpädagoge Andreas Miller berät Gastgeberfamilien im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten aus der Ukraine. Wie vermittelt man denen ein Gefühl von Sicherheit, die jegliche Sicherheit in ihrem Leben verloren haben?

Von Miriam Dahlinger, Dachau

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Jeden Tag fliehen Ukrainerinnen und Ukrainer vor dem Krieg in ihrem Land, allein in Dachau wurden vom Landratsamt zuletzt mehr als 700 Geflüchtete registriert. Viele von ihnen haben in den vergangenen Wochen traumatische Erfahrungen gemacht. Andreas Miller leitet den sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas in Dachau und berät Gastgeberfamilien, die Geflüchtete aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben. Im Interview erklärt er, worauf man im Umgang mit traumatisierten Menschen achten sollte.

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