MeinungVorgehen gegen SaatkrähenStadt und Behörden bleiben Antworten schuldig

Kommentar von Alexandra Vettori

Lesezeit: 2 Min.

Saatkrähen kommen in Gruppen vor, sind laut und machen viel Dreck. Ein Modellprojekt unter anderem in Dachau soll nun die effektivsten Vergrämungsmethoden eruieren.
Saatkrähen kommen in Gruppen vor, sind laut und machen viel Dreck. Ein Modellprojekt unter anderem in Dachau soll nun die effektivsten Vergrämungsmethoden eruieren. Günther Reger

Mit einem Pilotprojekt geht es derzeit den Saatkrähen in Dachau an den Kragen, Abschuss inklusive. Das Ganze ist nicht nur brutal, sondern auch intransparent. Und unter dem Deckmantel der Wissenschaft steckt eine klare politische Position.

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In der Stadt Dachau wird demnächst scharf geschossen – auf Saatkrähen. Wo und wann ein Jäger mit dem Gewehr anrückt, ist aber geheim. Die Stadt und die beteiligten Behörden bleiben Antworten schuldig und fallen beim Aufregerthema Saatkrähen durch dröhnendes Schweigen auf. Die Geheimhaltung sei nötig, antwortet das Landesamt für Umwelt, um „eine möglichst störungsfreie Maßnahmendurchführung“ zu gewährleisten. Doch das ist der falsche Weg. Diese Intransparenz lässt das Vorgehen in einem zweifelhaften Licht erscheinen und wird kritische Stimmen noch lauter werden lassen.

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:„Die Krähen zu töten, das fände ich schlimm“

Saatkrähen haben an vielen Orten in Dachau Nester in die Bäume gebaut, unter anderem in der Ludwig-Ernst-Straße. Dort lässt die Stadt Dachau alle Brutstätten entfernen. Was sagen Anwohnerinnen und Passanten?

Protokolle von Konstanze Eidenschink

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