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Dachau:Konzertandacht für sowjetische NS-Opfer

Als Hitler-Deutschland am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, gab es aus den deutschen Kirchen viel Zustimmung zum "Kreuzzug gegen den jüdischen Bolschewismus". Kirchlicher Antikommunismus und Antisemitismus machten viele Christen anfällig für die Kreuzzugspropaganda der Nazis. Die Ablehnung von stalinistischen Kirchenverfolgungen machte blind für die deutschen Kriegsverbrechen, die die gesamte Bevölkerung im eroberten Teil der Sowjetunion betrafen. Im Holocaust wurden dort mehr als zwei Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer ermordet. Insgesamt wird die Zahl der sowjetischen NS-Opfer auf 27 Millionen geschätzt. Im Gedenken an sie findet am Sonntag, 20. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr in der Versöhnungskirche eine Konzertandacht statt.An der öffentlichen Präsenzveranstaltung kann man auch via Livestream teilnehmen: www.facebook.com/events/317121586476068.

© SZ vom 15.06.2021 / SZ
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