Innerhalb weniger Stunden und nicht weit voneinander entfernt hat die Dachauer Polizei am Freitagabend zwei junge Raser ohne Führerschein aus dem Verkehr gezogen. Die beiden hatten sich zuvor jeweils eine Verfolgungsjagd mit der Streife geliefert.
Die Beamten wollten zunächst im Gewerbegebiet Dachau-Ost einen 19-Jährigen aus dem Landkreis München kontrollieren. Doch dieser gab Gas und versuchte zu fliehen, was allerdings an seiner mangelnden Ortskenntnis scheiterte: Er verfuhr sich in eine nahegelegene Sackgasse, dabei rammte sein Auto noch ein Betonfundament, wodurch beide vordere Reifen beschädigt wurden. Der 19-Jährige versuchte noch zu Fuß zu entkommen, was aber misslang. Die Polizei stellte fest, dass er nicht nur keinen Führerschein hat, sondern auch noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Etwas später am Abend fiel einer Streifenbesatzung in Karlsfeld ein Auto auf, das zu schnell auf der B304 aus Richtung Dachau unterwegs war. Auch dieser Fahrer, ein 20-Jähriger aus München, versuchte zu flüchten, stoppte dann aber sein Auto und rannte davon. Mit der Hilfe eines Passanten konnte die Polizei auch diesen Raser erwischen. In beiden Fällen wurde laut Polizei niemand verletzt und auch kein fremdes Eigentum beschädigt.


