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Dachau/Karlsfeld:Gemeinsam für mehr Radwege

Das gemeinsame Anliegen von Franz Trinkl und Volker C. Koch ist der Ausbau guter Radverbindungen zwischen Dachau und Karlsfeld. Deshalb haben sich der Radverkehrsreferent der Gemeinde Karlsfeld und der Mobilitätsreferent der Großen Kreisstadt Dachau zu einem Gespräch über die Vernetzung von Radwegen zwischen den beiden Kommunen getroffen. Zwar werden gerade auch Radschnellverbindungen nach München geplant, es müssen aber mehr Verbindungen zwischen den Gemeinden geschaffen werden, sind sich die beiden einig. Eine wichtige Verbindung werde sicher die Radwegführung über die Rothschwaige, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Auf Dachauer Seite gibt es zudem Planungen, die Augustenfelder Straße - vom Bahnhof kommend - als Fahrradzone auszuweisen und die Brücke über die B 471-Zufahrt mit Radstreifen zu versehen. Interkommunal wurde bereits die schwierige Situation bei der Querung der Münchner Straße in der Rothschwaige erörtert und es sind entsprechende Markierungen vorgesehen. Gefährlich ist es für Radfahrer auf der Bayernwerkstraße von Dachau-Süd her. Die Josef-Effner-Straße wird Fahrradstraße, danach ist die Bayernwerkstraße aber sehr eng, wenn sich schon zwei Autos begegnen. Der notwendige Abstand von 1,5 Metern zum Radfahrer würde bedeuten, dass nicht überholt werden kann. Um hier die Situation zu verbessern, haben Trinkl und Koch weitergehende Zusammenarbeit verabredet.

© SZ vom 15.09.2020 / SZ
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