Eine ganz besondere Vernissage hat am Donnerstagabend am Josef-Effner-Gymnasium (JEG) stattgefunden, eingeladen hatten Schülerinnen und Schüler des P-Seminars "Modedesign" und des W-Seminars "Open Art".
Im P-Seminar "Modedesign" beschäftigten sich die Teilnehmenden unter der Leitung von Oliver Winheim mit Design, Gestaltung und Vermarktung von Kleidung. Einige Schülerinnen erschienen sogar in ihren selbst geschneiderten Kleidern. Beim Design waren den zehn Schülerinnen und einem Schüler keine Grenzen gesetzt. Die Entwürfe reichten von upgecycelten Kleidern aus Papier und Verpackungsmaterialien bis hin zu eleganten Abendroben mit funkelndem Schmuck. Für einen besonderen Hingucker sorgte Lena Göttler, die mit einem gehäkelten Kleid erschien. "Es war wirklich ein sehr starker Jahrgang", lobte P-Seminarleiter Winham.




JEG-Kunstlehrer Gerhard Amelang leitete über zwei Jahre das W-Seminar "Open Art". Hier stand es den Teilnehmern frei, sich mit Malerei, Modellierung oder digitaler Kunst auseinanderzusetzen. "Es war uns wichtig das sehr offenzuhalten", sagte Amelang. Vor allem eine moderne Interpretation von Johannes Vermeers Werken zog die Aufmerksamkeit auf sich. So liest Vermeers "Briefleserin" auf dem Werk von Nina-Sophie Stelmach keine Briefe, sondern spielt ein Computerspiel. Helene Konicsek beschäftigte sich auf insgesamt vier Bildern mit dem Altwerden. Mit dem Werk "Unsere besten Jahre" malte sie sich und ihre drei besten Freundinnen in 50 Jahren.

