TierschutzEine Pflegestation für verletzte Igel

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Die Igeldame Lily ist schon seit August 2025 in Pflege.
Die Igeldame Lily ist schon seit August 2025 in Pflege. Niels P. Jørgensen

Nicole Stefan und Melanie Stangl kümmern sich in Dachau intensiv um die gefährdete Tierart. An manchen Tagen erhalten sie bis zu zehn Anrufe. Allerdings stoßen sie finanziell an ihren Grenzen.

Von Dorothea Friedrich, Dachau

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Man mag es kaum glauben, aber der Igel ist laut der internationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN „potenziell gefährdet“. Die Gründe kennen Nicole Stefan und Melanie Stangl nur zu gut. „Insektensterben, zunehmender Verkehr, sterile Grundstücke, Gabionen des Grauens und mannshohe Zäune um viele Gärten, da können die Igel nicht mehr wandern“, sprudelt es nur so aus ihnen heraus. Besonders ärgern sich die beiden Frauen, die blaue T-Shirts mit dem selbst entworfenen Logo „Igels“ tragen, über Mähroboter, die auch nachts umherfahren und einen Igel schwer verletzen können. „Da stehen die Leute dann morgens vor unserer Tür mit einem halb toten Tier, und wir können sehen, wie wir es wieder gesund pflegen“, sagt Nicole Stefan.

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