Von außen sieht es so aus, als ginge nicht wirklich etwas voran mit dem neuen Hallenbad. Dass das ein Trugschluss ist, zeigen die Stadtwerke Dachau am Samstag, 7. Februar. Der Ansturm auf die Führungen ist jedoch so groß, dass alles ausgebucht ist. Die Besucherschar soll sich einen Eindruck vom aktuellen Zustand des Bauwerks verschaffen, seine Dimensionen und technische Komplexität. Letztere war zum Teil mitverantwortlich, dass es zu einer nunmehr über acht Jahre währenden Bauzeit und einer Kostenmehrung auf jetzt knapp 36 Millionen Euro gekommen ist.
Immerhin, am aktuellen Eröffnungstermin Herbst 2026 halten die Stadtwerke fest, bestätigt Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Scheyerl auf Nachfrage. Nur ob es eher September oder eher November wird, könne man noch nicht sagen. Bei den Rundgängen am Samstag, 7. Februar, ist das Planerteam mit dabei. Im vorigen Jahr hat eine Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros Krieger und Prokopetz die Baustelle übernommen, nachdem eine Reihe von Planungs- und Bauausführungsfehler zutage getreten war.
Die inzwischen ausgebuchten Führungen am Samstag, 7. Februar, finden von 10 bis 16 Uhr in mehreren Zeitfenstern statt und dauern jeweils rund 30 bis 45 Minuten. Derzeit prüfen die Stadtwerke, ob weitere Termine angeboten werden können. Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.stadtwerke-dachau.de/baustellenanmeldung. Ergänzend soll es digitale Einblicke geben, für diejenigen, die keinen Platz bei den Führungen bekommen.
„Mit den Führungen möchten wir zeigen und erläutern, welche Arbeiten derzeit umgesetzt werden“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Scheyerl. Immer wieder erreichen die Stadtwerke besorgte Anfragen. „Deshalb haben wir uns gedacht, lassen wir die Leute doch mal reinschauen.“ Verständlich ist die Sorge allemal. Baubeginn am neuen Dachauer Hallenbad mit seiner über 40 Meter langen Spaßrutsche war 2017: Nach drei Jahren Pause starteten die Arbeiten erst Anfang vergangenen Jahres erneut.

