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Dachau:Gesundheitsamt rät zur Masern-Impfung

Zum Start der Europäischen Impfwoche hat die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml dazu aufgerufen, den Impfschutz gegen Masern und Mumps überprüfen zu lassen. Im Landkreis Dachau gab es im Jahr 2016 einen Masernfall, im Jahr 2017 bisher noch keinen. Im Jahr 2013 gab es die in den vergangenen sieben Jahren höchste Anzahl an Masernfällen mit 36 Erkrankungen. "Masern sind eine sehr ansteckende Krankheit", sagt Hans Bergemann vom Gesundheitsamt Dachau. Masern werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. "Kommt eine nicht geimpfte Person mit Masernkranken in Kontakt, gibt es eine fast hundertprozentige Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken." So könne sich relativ schnell eine kleine Masernepidemie bilden. Um sich und Mitmenschen vor Masern zu schützen, hilft seiner Ansicht nach nur eine Impfung.

© SZ vom 27.04.2017 / pode

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