Friedenskirche DachauAuftakt der internationalen Wochen gegen Rassismus

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In der Dachauer Friedenskirche wird am 15. März die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern“ eröffnet, mit dabei ist Sängerin und Aktivistin Kharis Ikoko, alias Kokonelle, die bereits bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus im vergangenen Jahr zu Gast war.
In der Dachauer Friedenskirche wird am 15. März die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern“ eröffnet, mit dabei ist Sängerin und Aktivistin Kharis Ikoko, alias Kokonelle, die bereits bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus im vergangenen Jahr zu Gast war. Toni Heigl
  • Am Sonntag, 15. März, wird in der Dachauer Friedenskirche die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern" mit afrodeutschem Rap und Podiumsgespräch eröffnet.
  • Die Ausstellung basiert auf dem Buch „Ein rassismuskritisches Alphabet" von Tupoka Ogette und ist Teil der internationalen Wochen gegen Rassismus.
  • An dem Podiumsgespräch nehmen Antirassismus-Expertinnen wie Kharis Ikoko, Modupe Laja und Valerie Viban teil, die Ausstellung läuft bis 2. April.
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Am Sonntag, 15. März, wird die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern“ mit afrodeutschem Rap und einem Podiumsgespräch eröffnet.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Friedenskirche Dachau an den internationalen Wochen gegen Rassismus, diesmal wird die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern“ gezeigt. Diese basiert auf dem Buch „Ein rassismuskritisches Alphabet“ von Tupoka Ogette. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 15. März, um 16 Uhr mit einer Gedenkveranstaltung, einem Podiumsgespräch zum Thema und mit afrodeutschem Rap.

Diane Pohl, aus Südafrika stammende IT-Beraterin und Sprecherin des Migrations- und Integrationsbeirats im Landkreis Dachau, eröffnet die Ausstellung gegen Rassismus. Von dem sie in jüngster Zeit zunehmend selbst betroffen ist, wie sie sie jüngst in ihrer Rede auf der großen Dachauer Demo „Demokratisch. Vereint. Kämpfen“, sagte, in der sie alle zum Einschreiten bei solchen Vorfällen aufrief.

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Björn Mensing, Pfarrer und Historiker an der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und Gründungsmitglied des Vereins runder Tisch gegen Rassismus Dachau erinnert an Heinz Kerz (1920–1980), der als afrodeutscher Jugendlicher zwangssterilisiert und 1943 ins KZ Dachau verschleppt wurde. Nach der Befreiung kehrte er in seinen Heimatort im Rheinland zurück, engagierte sich als Fußballtrainer und Schwimmlehrer und wurde für die SPD in den Gemeinderat gewählt. 2005 benannte man die neue Sporthalle nach ihm.

Am anschließenden Podiumsgespräch nehmen teil Kharis Ikoko, aus dem Kongo stammende Künstlerin, Bildungsreferentin und Antirassismus- und Empowerment-Trainerin, Modupe Laja, afrodeutsche Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und bildungspolitische Referentin sowie Aktivistin bei Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland, und Valerie Viban, aus Kamerun stammender Referent für Antirassismus- und Dekolonisierungsarbeit bei Brot für die Welt und Kurator der Ausstellung. Die Moderation übernimmt Anne Dreyer, Abteilungsleiterin Kommunikation bei Brot für die Welt.

Kharis Ikoko belässt es nicht bei gesprochenen Statements. Die unter ihrem Künstlernamen „Kokonelle“ bekannte Münchner Sängerin bereichert die Veranstaltung auch musikalisch als mehrsprachige Rapperin. Pfarrer Gerhard Last von der Friedenskirche Dachau stimmt zum Abschluss „We shall overcome“ an, die Hymne der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, und lädt zu weiteren Angeboten in den Wochen gegen Rassismus ein.

Die Ausstellung wird während der internationalen Wochen gegen Rassismus gezeigt, von 15. März bis 2. April. Die Friedenskirche ist in der Regel täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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