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Dachau:Freie Fahrt für Radler

ADFC-Kreisverband forciert den Bau von Schnellwegen

Der neu gewählte Vorstand des ADFC-Kreisverbands Dachau hat in der ersten Vorstandssitzung des Radclubs im Dachauer Gasthaus "Drei Rosen" bereits einige wichtige Verkehrsprojekte für Radfahrer im Landkreis diskutiert. Ein wesentlicher Punkt für den ADFC ist, dass mit dem Bau von Radschnellwegen eine völlig neue Kategorie von Radwegen geschaffen werden soll, die deshalb auch eine besondere planerische Aktivitäten erfordern - und zwar in allen beteiligten Kommunen. So gibt es bereits Überlegungen für so eine Verbindung von Schleißheim über Dachau und Karlsfeld zur MAN und eine Vernetzung nach Garching.

Weitere wichtig Themen für den Fahrradclub sind die Projekte "Mit dem Rad zur Arbeit", die "Lange Tafel", der Kreisverkehrsplan, die Fortschreibung des Karlsfelder Verkehrsplans und einige Dachauer Spezifika wie Neubürgertouren und nicht zuletzt die verkehrsplanerische Gestaltung des ehemaligen MD-Papierfabrikgeländes. Das Stadtradeln soll mit mehr Werbung und mehr Beteiligten neuen Schwung bekommen. Auch auf dem Gebiet der Fahrradcodierung will sich der Dachauer ADFC stärker positionieren. Die Codierung zeigt, wer der Eigentümer eines geklauten Rads ist. Sie erschwert den Weiterverkauf, insbesondere über Flohmärkte oder via Internet. Der Verkaufswert des Diebesguts sinkt, während die Hemmschwelle für potenzielle Diebe steigt.

Auch intern sortiert sich der Dachauer Radclub neu, nachdem durch die Vorstandswahlen etwa die Hälfte der ADFC-Führung neu im Amt ist. Die Aufgabenverteilung gestaltet sich nun wie folgt: Um Radtouren, Mitgliederbetreuung und Einzelprojekte kümmern sich Christa Fischle und Monika Zott. Für Verkehrsplanung und -politik sowie Zukunftsprojekte sind Michael Kraus und Peter Reiz zuständig, für Finanzen und Veröffentlichungen Hans Schoger. Der Zuständige für IT und Schriftführung ist Jens Richter.