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Dachau:Feuerwehreinsätze wegen Sturmschäden

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau musste auch an Heiligabend, 24. Dezember, einige Male ausrücken. Sie wurde zu drei Einsätzen alarmiert. Den Anfang machte laut Feuerwehr um 9.21 Uhr ein umgestürzter Baum. Dieser versperrte die Zufahrt eines Firmengeländes in der Alten-Römer-Straße. "Fachfirmen zur Beseitigung stünden erst nach dem 6. Januar 2019 zur Verfügung", hatte der Besitzer des Baums mitgeteilt, daher bat er die Feuerwehr um Hilfe. Mit einer Motorkettensäge war das Hindernis rasch zerkleinert und beseitigt. Drei Stunden später folgte ein weiterer Sturmeinsatz: Im Ahornweg war ein Baum auf eine Telefonfreileitung gefallen und drohte diese abzureißen. Auch dieser Baum wurde innerhalb weniger Minuten entfernt. Um 15.52 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger der Ehrenamtlichen zum dritten und letzten Mal an diesem Tag aus. In der Anton-Burgmaier-Straße hatten Nachbarn das Pfeifen eines Rauchmelders wahrgenommen. Da die Anwohner nicht zu Hause waren, wurde die Wohnungstür mit Spezialwerkzeug geöffnet und die Wohnung kontrolliert, jedoch ohne dass sich ein Brand oder Rauch feststellen ließ. Anschließend konnten die Einsatzkräfte in Ruhe den Heiligen Abend genießen.

An den Weihnachtsfeiertagen wurde die der Freiwilligen Feuerwehr Dachau jeweils mittags zu einer Personenrettung mit der Drehleiter nach Schwabhausen alarmiert. Dort arbeitete sie Hand in Hand mit den Kameraden der Feuerwehr Schwabhausen sowie mit dem Rettungsdienst. Insgesamt wurden die Kameraden in der Weihnachtsbereitschaft vom 20. bis 27. Dezember, bislang zu acht Einsätzen gerufen. Schon die Vorweihnachtszeit war für die Dachauer Feuerwehrler alles andere als entspannt gewesen. Bis zu ihrer Weihnachtsfeier am 8. Dezember hatten die Dachauer Ehrenamtlichen bereits 514 Einsätze auf dem Buckel, und das waren schon 100 mehr als im auch nicht gerade ruhigen Jahr 2017.