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Psychische Erkrankung:"Als würde mir einer die Luft zum Atmen abschneiden"

Symbolbild Depression

Die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie machen Menschen, die unter psychischen Krankheiten leiden, besonders zu schaffen.

(Foto: Peter Steffen/dpa)

Warum depressive Menschen doppelt von der Krise betroffen sind und wie die sozialen Dienste versuchen, trotz Ausgangsbeschränkungen zu helfen.

Von Benjamin Emonts, Dachau

Elisabeth Wagner ist lungenkrank und leidet an Depressionen, ein Zustand, mit dem sie über die Jahre umzugehen gelernt hat. Dann jedoch kam Corona. Seit Ausbruch der Pandemie hat sich Wagners Zustand deutlich verschlechtert. Sie fühle sich antriebslos und komme morgens kaum aus dem Bett, so erzählt sie. Der Frührentnerin fehlen Gespräche und soziale Kontakte, die sie in der Tagesstätte der Caritas Dachau früher hatte. Denn wegen der Ansteckungsgefahr verlässt die 53-Jährige nur noch selten ihr Haus, sie fühlt sich einsam und hat eine Platzangst entwickelt. "Es ist so, als würde mir einer die Luft zum Atmen abschneiden."

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