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Bestattungen zu Corona-Zeiten:"Als Bestatter wird man immer Arbeit haben"

Ruhe in winterlichen Frieden: Schnee bedeckt derzeit die Gräber des Waldfriedhofs in Dachau.

(Foto: Toni Heigl)

Seit Ausbruch der Pandemie hat sich der Blick auf Ralf Hanrieders Berufsfeld geändert. Über anfängliche Überforderung, Trauer ohne Gemeinschaft und die Frage, ob sich der Umgang mit dem Tod gerade ändert.

Interview von Jacqueline Lang, Dachau

Als Bestattungsunternehmer gehört für Ralf Hanrieder der Tod zum Geschäft. Infektionskrankheiten sind für ihn nichts Ungewöhnliches oder Angsteinflößendes. Trotzdem hat auch ihn die Corona-Krise vor eine nie da gewesene Herausforderung gestellt. Ein Gespräch über erschreckende Bilder, Trauerarbeit und einen Beruf, der noch immer nicht in allen Bundesländern als systemrelevant eingestuft ist.

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