Dachau:Bus zwischen Pasing und Karlsfeld bewährt sich

Die Buslinie 160, die zwischen Karlsfeld und Pasing verkehrt, bleibt - und das ab dem 11. Dezember 2022 für mindestens weitere vier Fahrplanperioden. Das haben die Kreisräte im Umwelt- und Verkehrsausschuss sowie Kreisausschuss einstimmig beschlossen. Aus Sicht von Peter Sigmund, der im Landratsamt für den Bereich Mobilitätsplanung, zuständig ist, die einzig richtige Entscheidung. Denn: "Die Linie 160 ist eine Erfolgsgeschichte."

Anfangs wendete der Gelenkbus noch in der Gartenstraße, mittlerweile fährt er jedoch auch das Karlsfelder Hallenbad an und, wenn einmal fertig, sollen auch das vierte Landkreisgymnasium sowie das Ludl-Gelände in den Fahrplan integriert und angefahren werden. Auch aufgrund dieser zukünftigen Einsatzmöglichkeiten ist die Fortführung der Buslinie 160 aus Sigmunds Sicht "alternativlos" - selbst wenn es pandemiebedingt derzeit zugegebenermaßen schwer sei, valide Aussagen über die Auslastungen der Linie zu treffen. Soviel allerdings vermag Sigmund zu sagen: "Davor hatten wir sehr erfreuliche Fahrgastzahlen." Stefan Kolbe, CSU-Kreisrat und Karlsfelder Bürgermeister, bekräftigt diese Einschätzung und ergänzt, dass die Buslinie auch deshalb wichtig sei, weil man mit ihr von und nach Pasing gelange, "wenn die S-Bahn wieder einmal nicht fährt". Die Kosten für die Buslinie 160 teilt sich der Landkreis mit der Stadt München, da der Bus über die Landkreisgrenzen hinweg verkehrt. Sie belaufen sich für den Betrieb der Linie auf 328 000 Euro, künftig sollen es 330 000 Euro sein. Auf den Landkreis kommen in der Summe also lediglich 2000 Euro Mehrkosten zu.

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