Zwei Autos, ein Baustellenklo und eine Straßenlaterne sind in der Nacht auf Mittwoch in Dachau durch mutmaßliche Brandstiftung beschädigt worden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruch ermittelt und schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 30 000 Euro.
Der erste Fall ereignete laut Bericht sich gegen 23.45 Uhr in der Straße „Auf der Scheierlwiese“. Dort beobachtete ein Passant, dass sich ein Unbekannter an einem geparkten Auto zu schaffen machte. Als der Zeuge den Mann ansprach, flüchtete dieser. An diesem Fahrzug entstand aufgrund des schnellen Handels des Zeugen kein Schaden, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord.
Der Zeuge bemerkte daraufhin, dass ein auf der anderen Straßenseite parkendes Auto brannte und rief die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen war das Fahrzeug bereits komplett in Brand geraten, die Flammen griffen auch auf ein unmittelbar danebenstehendes Auto über. Nach Schätzungen der Polizei entstand an den beiden Fahrzeugen ein Schaden von etwa 30 000 Euro.
Rund zwei Stunden später kam es dann etwas weiter südlich im Stadtgebiet zu einem zweiten Brand: Um 2.13 Uhr ging ein Notruf bei der Einsatzleitstelle ein, dass am Klagenfurter Platz ein Baustellenklo in Flammen stehe. Zwei Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Dachau konnten den Brand mit Feuerlöschern schnell beenden. Das Toilettenhäuschen schmolz jedoch fast vollständig. Außerdem wurde durch die Flammen eine Straßenlaterne beschädigt. Der Gesamtschaden wird hier auf etwa 1500 Euro geschätzt.
Ob die zwei Fälle in Verbindung stehen, wird derzeit untersucht, die Kripo Fürstenfeldbruck nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08141/6120 oder per E-Mail an brand-dachau@polizei.bayern.de entgegen. Der mutmaßliche Autozündler wird als junger Mann zwischen 20 und 25 Jahren beschrieben, er soll etwa 1,80 Meter groß sein und blonde, kürzere, leicht gewellte Haare haben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein rot kariertes Trachtenhemd und ein blaues Halstuch.

