Neues AmtDachauer Bezirksrätin wird Inklusionsbeauftragte

Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger gratuliert der neuen Inklusionsbeauftragten des Bezirks Oberbayern, Stephanie Burgmaier.
Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger gratuliert der neuen Inklusionsbeauftragten des Bezirks Oberbayern, Stephanie Burgmaier.
Bezirk Oberbayern/oh

Stephanie Burgmaier (CSU) wird ohne Gegenstimmen gewählt. Sie will sich für einen „Dialog auf Augenhöhe“ mit Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen, Verbänden und weiteren Partnern einsetzen.

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Der Bezirkstag von Oberbayern hat Stephanie Burgmaier aus Sulzemoos (Landkreis Dachau) zur neuen Inklusionsbeauftragten des Bezirks Oberbayern gewählt. Die Bezirksrätin erhielt in der Sitzung des Sommerplenums die Stimmen aller anwesenden Mitglieder des Bezirkstags. Sie folgt auf Gisela Kriegl, die das Amt nach ihrer Wahl zur Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Emmerting niedergelegt hat.

Für ihre neue Aufgabe kann Burgmaier nach eigenen Angaben auf vielfältige Erfahrungen aus ihrem Heimatlandkreis zurückgreifen. Dazu zählten unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Franziskuswerk als einem der größten Arbeitgeber der Region, dem heilpädagogischen Kinderheim „Die Wiege“ sowie inklusiven Projekten wie der „Kunterbunten Inklusion“ und dem Café „Stimmt so“.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit soll der Austausch mit den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Bereich Inklusion sein. „Inklusion geht in den Köpfen los – man muss sie mitdenken“, betont Burgmaier. Der regelmäßige Dialog auf Augenhöhe mit Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen, Verbänden und weiteren Partnern sei dafür unverzichtbar.

Das Amt der Inklusionsbeauftragten ist überparteilich angelegt. Die Beauftragten nehmen beratend an den Sitzungen der Gremien des Bezirks Oberbayern teil und bringen die Belange von Menschen mit Behinderungen in politische Entscheidungen ein. Dazu gehören beispielsweise Stellungnahmen zur Barrierefreiheit bei Bauvorhaben des Bezirks.

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