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Bildung:Roboterwerkstatt Klassenzimmer

Das GMI ist kürzlich mit dem Titel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden

Zwei Schüler der Forscherklasse bei der Vorbereitung für einen Backpulvervulkan.

(Foto: oh)

Dem technikaffinen Gymnasium Markt Indersdorf wird die Auszeichnung "MINT-freundliche Schule" verliehen

Besondere Ehre für das Gymnasium Markt Indersdorf (GMI): Die Schule wurde vor Kurzem als eine von 112 bayerischen Schulen mit dem Titel "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet. Die Verleihung des Titels erfolgte in Anerkennung der nachhaltigen und erfolgreichen Förderung der Schülerinnen und Schüler am GMI in den Fächern Mathematik, in den Naturwissenschaften und im Bereich Technik.

Ein Vorzeigeprojekt am GMI bildet insbesondere die Arbeitsgruppe Robotik, die seit dem Schuljahr 2012/13 äußerst erfolgreich an nationalen und internationalen Robotik-Wettbewerben teilnimmt und dabei sogar mit Erfolg gegen Teams von Universitäten konkurrieren konnte. Auch zahlreiche Förderangebote, die von den Fachlehrkräften in Biologie, Chemie, Physik und Geografie betreut werden, zeugen davon, dass die MINT-Förderung am GMI gelebt wird. So gibt es an der Schule zum Beispiel eine Schulgarten-AG, eine Schulimkerei, eine Klima-AG sowie eine Forscher-AG. Im laufenden Schuljahr hat das GMI in der Jahrgangsstufe 5 zum ersten Mal eine spezielle Forscherklasse eingerichtet, deren Schülerinnen und Schüler in eigenen Unterrichtsstunden naturwissenschaftliche Experimente durchführen und selbst forschen dürfen. Immer wieder nehmen Schülerinnen und Schüler des GMI auch erfolgreich an naturwissenschaftlichen Wettbewerben teil. Große Tradition hat an der Schule die AG Licht und Tontechnik, die seit Gründung der Schule ein unverzichtbarer Faktor im Schulleben ist. Hand in Hand begleiten die AG-Mitglieder sämtliche Schulveranstaltungen mit ihrem technischen Knowhow.

Der Titel "MINT-freundliche Schule" wird vom Verein "MINT Zukunft schaffen!" verliehen. Die Ehrung der "MINT-freundlichen Schulen" steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Harald Fisch vom Verein "MINT Zukunft schaffen!" lobte anlässlich der Titelverleihung, die in diesem Jahr im Rahmen einer Videokonferenz stattfinden musste, das Engagement der ausgezeichneten Schulen im MINT-Bereich, allen Problemen durch die Pandemie zum Trotz. Deren Orientierung an der Zukunft und ihr Optimismus sei bei all den schlechten Nachrichten ein Grund zur Freude. Er äußerte sich überrascht, wie kreativ und intensiv sich die ausgezeichneten Schulen mit dem Thema MINT beschäftigen.

Das Gymnasium Markt Indersdorf freut sich sehr über die Anerkennung als MINT-freundliche Schule. "Die Auszeichnung ist der Lohn für das eindrucksvolle, kontinuierliche Engagement unserer MINT-Lehrkräfte, vor allem aber auch für das große naturwissenschaftliche Interesse und die tollen Leistungen vieler GMI-Schülerinnen und -Schüler", freute sich Schulleiter Thomas Höhenleitner. Auch in Zukunft wolle man für ein starkes MINT-Profil der Schule sorgen.

Nur sechs Prozent der bayerischen Schulen erhielten bisher den Titel MINT-freundliche Schule. Besonders kam bei der Jury an, dass die MINT-Förderung am GMI zielgerichtet und zielführend erfolgt und Projekte langfristig geplant und nachhaltig umgesetzt werden.

© SZ vom 16.02.2021 / SZ
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