Bereitschaftspolizei Dachau:Bessere Stromversorgung

Der Freistaat wird knapp 6,5 Millionen Euro in die Unterkünfte der Bereitschaftspolizei in Dachau investieren. Das hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags kürzlich beschlossen. Allerdings dienen die Arbeiten nicht der Bequemlichkeit der Bereitschaftspolizei, vielmehr geht es, wie der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath (CSU) mitteilte, vor allem um die Stromversorgung.

In der Liegenschaft der VI. Bereitschaftspolizeiabteilung in Dachau ist neben einer zweiten, redundanten Einspeisung auch eine Inselversorgung durch ein Notstromaggregat vorgesehen. Da das Areal der Bereitschaftspolizei historisch ein Teil des früheren Konzentrationslagers Dachau ist, werden die Vorgaben des Denkmalschutzes bei den Umbauten und Grabungsarbeiten berücksichtigt und die Arbeiten in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden durchgeführt.

Laut Seidenath werden zwei Schaltgebäude für die Einrichtung einer öffentlichen Übergabestation sowie in einem Anbau zum Technikgebäude "Neues Heizhaus" Trafos, Schaltanlagen und ein Generator erstellt. Außerdem erneuert man das Leitungsnetz und richtet eine zentrale Ersatzstromanlage ein.

Auf dem Dach des neuen Anbaus wird eine 30 kWp-Photovoltaikanlage errichtet, der erzeugte Strom wird für den Eigenverbrauch genutzt. Jährlich werden auf diese Weise rund 30 000 kWh Strom erzeugt, was pro Jahr 3,9 Tonnen CO₂ einspart.

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