Brutzeit im AmpertalHunde an die Leine

Das Ampertal, hier ein Archivfoto von der Fußgängerbrücke bei Schöngeising, ist ein einzigartiger Naturraum mit vielen seltenen Tierarten. Um diese während der Brutzeit nicht zu stören, bitten die Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck Hundehalter um Rücksicht.
Das Ampertal, hier ein Archivfoto von der Fußgängerbrücke bei Schöngeising, ist ein einzigartiger Naturraum mit vielen seltenen Tierarten. Um diese während der Brutzeit nicht zu stören, bitten die Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck Hundehalter um Rücksicht. Stefan Salger

Die Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck bitten Halter um Rücksicht.

Wenn der Frühling in den kommenden Tagen wieder etwas frühlingshafter wird, lockt das viele Menschen in die Natur, beispielsweise ins Ampertal. Wer aber dort mit dem Hund unterwegs ist, sollte diesen unbedingt an die Leine nehmen, darum bittet nun die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck.

Denn, so Gebietsbetreuer Wolfgang Kuhn, derzeit beginnt im Ampertal wieder die Brut- und Setzzeit – eine besonders sensible Phase für viele heimische Wildtiere. Zwischen März und Juli ziehen zahlreiche Vogelarten, Bodenbrüter, Rehe und Hasen ihren Nachwuchs groß und reagieren äußerst empfindlich auf Störungen. Solche können von frei laufenden Hunden ausgehen, diese können Wildtiere aufschrecken, außerdem Nester zerstören oder Jungtiere gefährden. Schon das bloße Aufscheuchen könne dazu führen, dass Elterntiere ihre Brut verlassen, so Gebietsbetreuer Kuhn.

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Oftmals geschieht dies, ohne dass Herrchen oder Frauchen das bemerken; die Naturschützer bitten daher darum, Hunde in der freien Landschaft, auf Wiesen, Feldern und im Wald immer an der kurzen Leine zu halten. Auch sollte man die Wege nicht verlassen und die Hunde nicht stöbern oder jagen lassen. Generell sollte man zwischen Mitte März und Juli Rücksicht auf Brut- und Schutzbereiche nehmen. Dies, so Kuhn, „leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt und schützt die empfindliche Tierwelt in einer ihrer wichtigsten Lebensphasen“.

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